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Bremen feiert siegreiches Saisonfinale in Mainz

Mainz. Werder Bremen hat sich bei der Nicht-Abstiegs-Feier des FSV Mainz 05 als Partyschreck erwiesen. Die Rheinhessen lassen sich die gute Laune aber nicht verderben. Nur der Weggang von Suat Serdar dämpft ein wenig die Stimmung.

Bremen feiert siegreiches Saisonfinale in Mainz

Bremens Marco Friedl und Florian Kainz (M) jubeln nach dem Tor zum 1:1 durch Kainz. Foto: Torsten Silz

Die Fans des FSV Mainz 05 feierten trotz der 1:2 (1:1)-Niederlage gegen Werder Bremen ausgelassen den Klassenverbleib, die Gäste-Anhänger schickten hämische Grüße an den erstmals abgestiegenen Nordrivalen Hamburger SV.

Nach dem bedeutungslosen Sommer-Kick im Saisonfinale der Fußball-Bundesliga herrschte in beiden Lagern beste Stimmung, die bei den Rheinhessen lediglich durch den besiegelten Weggang von Mittelfeldtalent Suat Serdar getrübt wurde. „Er hat mir am Freitag offiziell gesagt, dass er geht“, bestätigte FSV-Trainer Sandro Schwarz nach dem Abpfiff. „Das tut weh.“

Über das Ziel des 21-Jährigen hüllten sich die Mainzer Verantwortlichen in Schweigen. „Ich weiß, wohin er geht. Aber es ist nicht meine Aufgabe, darüber zu reden“, erklärte Schwarz. Laut Medienberichten wechselt Serdar, der im letzten Saisonspiel verletzt fehlte, für eine festgeschriebene Ablösesumme von 10,5 Millionen Euro zu Schalke 04. „Es ist noch nicht perfekt. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er zu uns kommt. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Vor 34.000 Zuschauern brachte Jean-Philippe Gbamin die Mainzer in der 12. Minute in Führung, die Florian Kainz (23.) ausglich. Theodor Gebre Selassie (79.) besorgte das Siegtor für die Gäste, die die Spielzeit mit 42 Punkten auf Rang elf beendeten. „Die Mannschaft hat noch einmal alles reingeworfen“, lobte Werders Sport-Geschäftsführer Frank Baumann.

Bei aller Freude über den gelungenen Abschluss einer schwierigen Spielzeit war er in Gedanken aber auch beim in die Zweitklassigkeit abgestürzten Nordrivalen HSV. „Für den Verein und die Stadt Hamburg ist das schade“, sagte Baumann. „Ich denke aber, der HSV wird sich so aufstellen, dass der Aufenthalt in der 2. Liga nicht ganz so lange dauert und wir irgendwann wieder emotionale und schöne Nordderbys in der Bundesliga erleben werden.“

Die Mainzer, die den Klassenverbleib in der Vorwoche durch ein 2:1 in Dortmund perfekt gemacht hatten, nahmen die Heimpleite zum Abschluss locker. „Man hat uns angemerkt, dass uns die mentale Frische gefehlt hat und wir auch nicht mehr die Schärfe im Angriffsspiel drin hatten“, resümierte Schwarz.

Lediglich bei einem Lattentreffer von Levin Öztunali (55.) und einem Pfostenschuss von Yoshinori Muto in der Nachspielzeit gerieten die Bremer in Gefahr. „Das Ergebnis ist ärgerlich, aber am Ende überwiegt die Freude darüber, dass wir uns aus einer schwierigen Situation befreit haben“, sagte Schwarz. In der Abschlusstabelle belegen die Mainzer mit 36 Zählern den 14. Platz.

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