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Bremer Forscher finden heißestes Wasser der Erde

Bremen (dpa) Bremer Forscher haben nach eigenen Angaben tief im Atlantik «das heißeste Wasser der Erde» gefunden. «Es ist Wasser, aber nicht so wie wir es kennen», sagte die Wissenschaftlerin Andrea Koschinsky-Fritsche von der Jacobs Universität dem Magazin «New Scientist Environment».

Drei Kilometer unter der Wasseroberfläche spuckten Schornsteine aus Sulfid, einer Verbindung aus Metall und Schwefel, das über 400 Grad heiße Wasser aus.

Das Wasser sei eine Mischung aus Flüssigkeit und Gas und zählt zu den sogenannten speziellen Fluiden, die das Forscherteam bislang nur im Labor herstellen konnte. Diese speziellen Flüssigkeiten vereinten in sich die Eigenschaften von Wasser und Gas. Sie entstehen, wenn hoher Druck auf Stoffe ausgeübt wird und die Temperatur über einen kritischen Punkt steigt, hieß es weiter.

Diese speziellen Fluide sorgen nach Ansicht der Forscher dafür, dass Metalle wie Gold, Kupfer und Eisen ausgespült werden. Die Wissenschaftler erhoffen sich so, die Verteilung von Stoffen und Mineralien aus dem Erdinneren in den Atlantik besser erforschen zu können. Koschinsky-Fritsche reiste 2005 mit einem Team das erste Mal an den fünften Breitengrad in Äquatornähe im Atlantik. Dabei entdeckten die Wissenschaftler Öffnungen am Meeresboden, aus denen das heiße Wasser strömt.

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