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Brücken kosten mehr Geld

25.06.2018
Brücken kosten mehr Geld

Hier soll ein Auenpark entstehen. rn-Foto (A) Brede © Arndt Brede

Selm. Wenn eine Stadt wie Selm oder die Bezirksregierung oder eine andere öffentliche Stelle ein großes Bauvorhaben plant, dann muss sie den Auftrag ausschreiben. Das heißt, sie muss öffentlich erklären, was sie vor hat und eine Firma suchen, die den Auftrag umsetzen könnte. Sie ist dann darauf angewiesen, dass sich die Firmen bei ihr melden und ein Angebot machen. Die Firmen nennen darin einen Preis, zu dem sie bereit sind, den Job zu übernehmen. Im Moment ist es so, dass es für Baufirmen sehr viele Aufträge gibt. Als die Stadt Selm jetzt für den neuen Auenpark eine Firma suchte, die drei Brücken für sie baut, haben sich deshalb auch nicht so viele Firmen gemeldet, die Zeit und Interesse haben, das Vorhaben umzusetzen. Um genau zu sein, hat sich nur eine Firma bei der Stadt gemeldet. Mit einem Preis, der viel höher ist als der, den die Stadt eigentlich für die Brücken hatte ausgeben können. Aber: Die Firma kann sich das erlauben. Es gibt ja keinen Konkurrenten, also Mitbewerber, der ihr den Auftrag wegschnappen könnte, indem er weniger Geld bietet.

Der Auenpark wird also wahrscheinlich etwas teurer. Die Planer haben aber nur ein gewisses Budget – also ein festgelegte Geldsumme – zur Verfügung. Sie schauen jetzt, ob sie vielleicht an anderer Stelle sparen können, damit dann noch genug Geld für die Brücken da ist.

Marie Rademacher

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