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Brückenneubau bremst Verkehr aus

WITTEN Die neue Ruhrbrücke bremst den Verkehr mindestens noch bis zum Sommer 2010. Erst dann soll der 13 Millonen Euro teure Neubau fertig sein.

von Von Susanne Linka

, 13.12.2007
Brückenneubau bremst Verkehr aus

Hier geht es nicht mehr weiter: Die Vollsperrung geht auf den Felssturz an der Böschung Wetterstraße zurück. Doch gleich dahinter befindet sich die Baustelle für das neue Regenrückhaltebecken.

Wenn Ende Januar die wegen des Felssturzes eingerichtete Vollsperrung der Wetterstraße aufgehoben wird, sind noch immer nicht beide Fahrspuren benutzbar.

Wegen der derzeit laufenden Arbeiten am Regenrückhaltebecken für die Entwässerung der neuen Brücken-Fahrbahn muss dann eine Baustellenampel das Regiment übernehmen und den Verkehr einspurig leiten.

Ende Februar wird diese Baumaßnahme abgeschlossen sein, aber Karl-Josef Siebers, Projektleiter Ruhrbrücke beim Landesbetrieb Straßen NRW, kündigt für die folgenden drei Monate an: „Wenn wir dann die Stützwand entlang der Bahnstrecke bauen, müssen wir den Verkehr phasenweise immer wieder einspurig führen.“

Er verspricht: „Auch wenn es danach zu Beeinträchtigungen kommt, wird die Sperrfläche nie länger als 200 Meter sein.“ Ab August 2009 soll in diesem Abschnitt dann die Zweispurigkeit wieder garantiert sein.

Am Jahresende 2009 können Fußgänger das neue Brückenbauwerk schon benutzen. Wenn es dann für den Rampenbau an der Tankstelle in Wetter noch einmal zu einer dreimonatigen Vollsperrung der Wetterstraße kommt, ist die Stadt Wetter aber nicht abgeschnitten: Sie ist dann vorübergehend durch eine Schleife über die neue Brücke nur vom anderen Ufer aus zu erreichen. Die Brücken-Rampe für die aus Witten kommenden Autos soll dann nämlich schon fertig sein.