Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Brüssel vergibt Gutscheine für kostenloses Wlan

Brüssel. Um kostenfreien Internetzugang an öffentlichen Orten in Europa zu gewährleisten, finanziert die EU künftig Tausende Wlan-Punkte.

Brüssel vergibt Gutscheine für kostenloses Wlan

Bei den neuen Wlan-Hotspots sollen sich Nutzer über einen einheitlichen Log-in in unterschiedlichen Sprachen mit dem Internet verbinden können. Foto: Martin Schutt

„Es gibt Orte, an denen die Internetanbindung sehr gut entwickelt ist, aber es gibt auch Gemeinden, vor allem kleinere, in denen es nicht so einfach ist, einen guten Internetzugang zu haben“, sagte die zuständige EU-Kommissarinn Marija Gabriel am Dienstag in Brüssel. Es bestünden regionale Unterschiede, aber auch Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gegenden.

Bis 2020 sollen in der EU bis zu 8000 kostenlose Wlan-Zugänge an öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken, Museen oder in Parks entstehen. Dafür stellt die EU-Kommission 120 Millionen Euro bereit.

Städte und Gemeinden können sich ab sofort online registrieren und Mitte Mai für einen Hotspot bewerben. In der ersten Runde sollen zunächst 1000 Gutscheine in Höhe von 15 000 Euro an die schnellsten Bewerber vergeben werden, mit denen die Einrichtung der Wlan-Hotspots bezahlt werden soll.

Die Kosten für Betrieb und Wartung tragen die Gemeinden selbst. Sie müssen mindestens drei Jahre Wlan mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabits pro Sekunde garantieren. Spätestens eineinhalb Jahre, nachdem der Gutschein vergeben wurde, muss der Internetzugang zur Verfügung stehen.

Bei den neuen Wlan-Hotspots sollen sich Nutzer über einen einheitlichen Log-in in unterschiedlichen Sprachen mit dem Internet verbinden können. Der Zugang muss werbefrei sein und darf keine personenbezogenen Daten abgreifen. Außerdem dürfen die Hotspots nicht dort eingerichtet werden, wo bereits ähnliche Angebote bestehen.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Netzwelt

T-Systems will mit Neuausrichtung wieder wachsen

Hannover. Lange hat sich T-Systems auf das Outsourcing spezialisiert, doch das Geschäft schwächelt. Die Anforderungen der Kunden haben sich gewandelt. In seinem ersten offiziellen Auftritt verkündet der neue Chef Adel Al-Saleh in Hannover nun seine Pläne für einen Kurswechsel.mehr...

Netzwelt

Bericht: Amazon arbeitet an Robotern fürs Zuhause

Seattle. Nach Robotern für seine Warenhäuser nimmt Amazon laut einem Medienbericht auch die Automatisierung von Haushalten in Angriff. Prototypen der Heim-Roboter könnten sich „wie selbstfahrende Autos“ eigenständig von Raum zu Raum bewegen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg.mehr...

Netzwelt

Apple modernisiert Roboter zum Zerlegen von iPhones

Cupertino. Apple hat sein Roboter-System für das Recycling ausgemusterter iPhones in zweiter Generation modernisiert. Das neue Modell „Daisy“ kann bis zu 200 iPhones pro Stunde zerlegen, wie Apple mitteilte.mehr...