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Bürgerfreundliche Lösung

11.06.2018
Bürgerfreundliche Lösung

Dieses Beispiel auf Schwerin steht für große Bäume in kleinen Gärten.foto schlehenkamp © Foto: Schlehenkamp

Castrop-Rauxel. Bäume sind wichtig fürs Klima. Und für viele andere Dinge auch. Damit die Sauerstoffspender nicht einfach gefällt werden dürfen, wenn sie den Besitzern nicht mehr gefallen, hat die Politik in unserer Stadt vor vielen Jahren eine Baumschutzsatzung aufgestellt. Darüber hat es schon häufig Streit gegeben. Denn es ist schwierig, eine Fällgenehmigung zu bekommen, wenn der Baum einfach nur zu groß geworden ist. Und im eigenen kleinen Garten keine Sonne mehr scheint. Oder sich Menschen nicht mehr auf der Terrasse aufhalten können, wenn der riesige Kastanienbaum nebenan Früchte wirft. Die Mehrheit der Kommunalpolitiker will diese Satzung jetzt ändern, sie bürgerfreundlich und klar verständlich machen. Denn viele Menschen verstehen nicht, dass sie ihre vielleicht selbst gepflanzte Birke nicht fällen dürfen, aber z.B. in Baugebieten dicke Bäume weggemacht werden. Das ist deshalb möglich, weil Baurecht mehr wert ist als so eine kommunale Satzung. Künftig soll es erlaubt sein, dicke und zu große Bäume fällen zu dürfen, wenn das Grundstück kleiner ist als 400 Quadratmeter. Birken und Pappeln soll man demnächst auch fällen dürfen. In einem Jahr soll geguckt werden, wie sich das in Zahlen ausdrückt.

Abi Schlehenkamp

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