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Bürgersprechstunde: Eine Lanze für das Schwedenheim brechen

WITTEN Es sei keine Verschmälerung des Kinder-Angebotes, sondern nur eine Verlagerung, sagte Bürgermeisterin Sonja Leidemann zum Plan, die Kindertreff-Arbeit in Annen vom Schwedenheim zur Hüllbergschule zu verlegen. Letzteres aber ist genau der Punkt, den die Eltern der Kindertreff-Besucher kritisieren.

von Von Lisa Timm

, 08.08.2008
Bürgersprechstunde: Eine Lanze für das Schwedenheim brechen

Die Eltern der Schwedenheim-Kinder überreichen Bürgermeisterin Sonja Leidemann eine Kunstmappe, anhand derer die pädagogisch wertvolle Arbeit im und rund ums Schwedenheim veranschaulicht wird.

Sie nahmen das Angebot der Rollenden Bürgersprechstunde von Bürgermeisterin Sonja Leidemann auf dem Annener Marktplatz wahr, um für ihr Schwedenheim eine Lanze zu brechen. Natur erleben Denn das Gelände rund ums Schwedenheim lasse eine Vielzahl von Möglichkeiten zu, die anderswo nicht zu finden seien. "Die Kinder können dort Natur und Wald erleben und begreifen, da kann im wahrsten Sinne des Wortes Erlebnispädagogik stattfinden", sagte stellvertretend Gabriele Frankenstein-Huber. Die Eltern bezweifeln, dass an der Hüllbergschule nach Abschluss der Betreuung durch die Offene Ganztagssschule gegen 16 Uhr gleiches möglich sein wird. "Das ist doch für die Kinder dann nur eine Verlängerung der Ganztagsschule", meinte eine Mutter. Vorschlag kommt vom Kinder- und Jugendparlament Die Eltern können in der Verlagerung des Kindertreffs keine Vorteile erkennen. Zumal sie auch um die bisherige Betreuerin Marion Heinrichs bangen, die in nahezu idealer Weise das pädagogische Angebot im Schwedenheim leite.

Bürgermeisterin Leidemann berief sich darauf, dass die neue Konzeption des Kinder- und Jugendangebots auf Vorschläge und Initiative des Kinder- und Jugendparlaments selbst fuße. Etliche Angebote werden gar nicht angenommen Denn etliche Angebote in der Stadt würden gar nicht angenommen, während man andernorts Kinder und Jugendliche gar nicht erreiche.

Sonja Leidemann versprach, die Arbeit des Kindertreffs auf größtmögliche Mobilität und Flexibilität auszurichten.