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Bundesgartenschau: Ja oder Nein - Wuppertal entscheidet

Mit der Bundesgartenschau könnte Wuppertal sich als grüne Großstadt ins Gespräch bringen. Aber ist das 70-Millionen-Euro-Projekt für die hoch verschuldete Stadt zu stemmen? Der Stadtrat trifft eine Vorentscheidung.

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Wuppertal

, 08.07.2018
Bundesgartenschau: Ja oder Nein - Wuppertal entscheidet

Eine Schwebebahn fährt durch Wuppertal. Foto: Oliver Berg/Archiv

Der Rat der Stadt Wuppertal will an diesem Montag entscheiden, ob sich die Großstadt um die Bundesgartenschau (Buga) bewirbt. Für welches Jahr ist allerdings noch offen. Eine Bewerbung für 2025 sei aussichtslos, weil Rostock sich bereits als aussichtsreicher Kandidat positioniert habe, heißt es aus dem Wuppertaler Rathaus. 2027 könnte eine Internationale Gartenschau im Ruhrgebiet in die Quere kommen.

Mit dem Beschluss sollen die Stadtverordneten entscheiden, ob die grundsätzlichen Planungen weiter verfolgt werden oder nicht. Wenn der Stadtrat sie weiterverfolgen will, könnte 2029 die Zielrichtung der Buga-Bewerbung sein.

Bisher gibt es den Entwurf einer Machbarkeitsstudie. Darin ist unter anderem eine Seilbahn über den Zoo und eine etwa 700 Meter lange Hängebrücke über das Stadtgebiet vorgesehen. Diese soll zwei sich gegenüber liegende Wald- und Parkanlagen verbinden.

Ein von der Stadt beauftragter Gutachter geht von Gesamtkosten in Höhe von 70 Millionen Euro aus. Man geht in Wuppertal davon aus, dass das Land NRW die Hälfte davon übernehmen wird. Allerdings ist die Stadt im Stärkungspakt und darf keine neuen Schulden aufnehmen. Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) gilt als Befürworter der Buga-Pläne.

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