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Bundesliga und EHF vertagen Streit

Hamburg. Die Entscheidung im Terminstreit zwischen der Handball-Bundesliga und dem europäischen Verband EHF ist auf Donnerstagvormittag vertagt worden. Das teilte die EHF mit.

Bundesliga und EHF vertagen Streit

Ärgert sich über den Termin streit zwischen EHF und der Handball-Bundesliga: HBL-Präsident Uwe Schwenker. Foto: Swen Pförtner

Ursprünglich sollte am Mittwoch feststehen, wann Meister Rhein-Neckar Löwen und Rekordchampion THW Kiel ihre Spiele im Achtelfinale der Champions League austragen.

Weil das Bundesliga-Topspiel zwischen Kiel und den Löwen laut TV-Vertrag am 24. März (18.10 Uhr) von der ARD übertragen wird, können die beiden Clubs nicht am gleichen Tag zu Auswärtsspielen in der Champions League antreten. Sowohl Kiels Gegner Pick Szeged als auch Löwen-Rivale Vive Kielce beharren auf dem Samstagtermin. An den Tagen zuvor sei es ihnen aufgrund heimischer TV-Verträge und der Hallenverfügbarkeit nicht möglich zu spielen, teilte die EHF mit.

Der europäische Verband empfiehlt den deutschen Vereinen, auf das Heimrecht im Rückspiel zu verzichten und zuerst die Heimpartien auszutragen. In diesem Fall könnten sowohl Szeged als auch Kielce bereits am 21. oder 22. März antreten. Das aufgrund ihrer Tabellenplatzierung in der Gruppenphase erworbene Heimrecht in den Rückspielen ist jedoch von großer Bedeutung. Weder die Rhein-Neckar Löwen noch der THW Kiel wollen darauf verzichten.

Die Handball-Bundesliga-Vereinigung HBL sucht mit der EHF nach einer Lösung. Das Verhältnis zwischen beiden Verbänden ist jedoch seit längerem belastet. Die EHF wirft der HBL vor, sie nicht in Planung der heimischen Termine einbezogen zu haben. Sollte es keine Einigung geben, ordnet die EHF den 24. März als Auswärtstermin an.

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