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Bundesligisten dominieren EHF-Cup - Erneut deutscher Sieger?

Magdeburg. Wie schon im Vorjahr kommen auch 2018 im Finalturnier um den EHF-Cup drei von vier Teams aus der Bundesliga. Göppingen, Berlin und Magdeburg spielen um den zweithöchsten Titel im europäischen Vereinshandball. Oder gibt es eine französische Überraschung?

Bundesligisten dominieren EHF-Cup - Erneut deutscher Sieger?

Gelingt Frisch Auf Göppingen der Titelhattrick im EHF-Cup? Foto: Marijan Murat

Holt der SC Magdeburg in eigener Halle einen europäischen Handball-Titel? Oder zerstören die Füchse Berlin diese Hoffnung? Vielleicht setzt auch Frisch Auf Göppingen seine Siegesserie im EHF-Pokal fort.

Was auch immer an diesem Wochenende beim Finalturnier um die zweithöchste europäische Vereinstrophäe passiert: Sie bleibt eine Domäne der Bundesligisten. Denn als einziger ausländischer Club schaffte es nur Frankreichs Saint-Raphael Var HB zum Finalturnier in der Magdeburger GETEC Arena. Die Ausgangslage ist damit exakt die gleiche wie 2017.

„Was sehr interessant ist: Alle vier Mannschaften waren im Vorjahr auch dabei. Alle vier haben also Final-Four-Erfahrung“, sagt Geschäftsführer Gerd Hofele von Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen. „Da nützt uns unsere Erfahrung, zuletzt zweimal gewonnen zu haben, auch nicht viel.“ Das dürften die anderen Teams allerdings anders sehen.

Zwar reisen die zehntplatzierten Schwaben als tabellarisch gesehen schlechtestes der drei Bundesliga-Teams an. Aber die Füchse Berlin sind vor dem Halbfinale gegen Göppingen am Samstag (1700 Uhr) gewarnt. „Die Chancen stehen 50:50. Göppingen hat eine lange und erfolgreiche Historie in diesem Wettbewerb“, sagte Berlins Coach Velimir Petkovic.

Im vergangenen Jahr hatten die Göppinger die Füchse überraschend klar im Finale besiegt und damit in eigener Halle ihren zweiten Sieg im EHF-Cup in Serie geholt. Von einem solchen Erfolg vor heimischem Publikum träumen nun auch die Magdeburger. Der Bundesliga-Vierte spielt im ersten Halbfinale am Samstag (14.15 Uhr/MDR) gegen Saint-Raphael. Diese Partie soll aber nur eine Zwischenstation sein auf dem Weg zum Finale am Sonntag (15.15 Uhr).

„Seit unser Club als Gastgeber des EHF Cup-Finals ausgewählt wurde, hatte diese Veranstaltung für uns die erste Priorität“, sagte SCM-Trainer Bennet Wiegert. „Wir wollen das Optimum aus dem Turnier herausholen, denn vielleicht haben wir nur einmal die Gelegenheit, ein solches Ereignis auf heimischem Boden zu spielen.“

Sollte erneut eine deutsche Mannschaft gewinnen, würde sich damit eine lange Tradition fortsetzen. Denn seit 2004 gelang es nur dem ungarischen Spitzenclub Pick Szeged 2014, die Siegesserie der Bundesliga-Clubs zu unterbrechen. Göppingen hat den EHF-Pokal seit 2011 allein viermal gewonnen. Die Füchse waren zuletzt 2015 und bis heute zum einzigen Mal in diesem Wettbewerb unter Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson erfolgreich. Der SCM hatte den EHF-Pokal zuletzt 2007 gewonnen.

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