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Bundespolizei weist Rassismus-Vorwürfe von Mo Farah zurück

München. Die Bundespolizei hat Rassismus-Vorwürfe des britischen Leichtathleten und viermaligen Olympiasiegers Mo Farah nach einer Kontrolle am Münchner Flughafen zurückgewiesen.

Bundespolizei weist Rassismus-Vorwürfe von Mo Farah zurück

Hatte Ärger mit dem Sicherheitspersonal am Münchner Flughafen: Olympiasieger Mo Farah. Foto: Walter Bieri

Farah sei mit der Fluggastkontrolle nicht einverstanden gewesen und habe Vorschriften missachtet, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Langstreckenläufer hatte ein Video auf Instagram gepostet, auf dem zu sehen ist, wie der gebürtige Somalier von einem Polizisten aus dem Sicherheitsbereich geführt wird. In dem Clip nennt er das Verhalten des Beamten „reine Schikane“.

Der Polizeisprecher erklärte, es sei am Dienstag zu einer „lauten Auseinandersetzung“ zwischen einem Mitarbeiter des bei der Kontrolle beschäftigten privaten Sicherheitsdienstes und Farah gekommen. Daraufhin sei der Bundespolizist hinzugerufen worden. Farah habe sich aber nicht beruhigen lassen und sich geweigert, den Bereich zu verlassen. Stattdessen habe er verbotenerweise angefangen zu filmen.

Der Polizist habe ihm dies untersagt und Farah wiederholt aufgefordert, zu seinem Gate zu gehen. Weil der Leichtathlet dem jedoch nicht nachgekommen sei, habe der Polizist Farah „mit sanftem Druck“ aus dem Bereich geschoben.

Farah gewann 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro jeweils Olympia-Gold über 5000 und 10 000 Meter. Die britische Königin hatte ihn Ende 2017 in den Adelstand erhoben.

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