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Bundespräsident singt beim Chorfest in Frankfurt mit

Frankfurt/Main (dpa) Rund 200 000 Zuhörer und ein singender Bundespräsident: Am Sonntag ging in Frankfurt das Deutsche Chorfest zu Ende. 500 Chöre mit 20 000 Sängern hätten die Stadt an vier Tagen zum Singen gebracht, teilte der Deutsche Chorverband mit.

Bundespräsident singt beim Chorfest in Frankfurt mit

Bundespräsident Joachim Gauck beim Chorfest in Frankfurt. Foto: Fredrik von Erichsen

Prominentester Gast war Bundespräsident Joachim Gauck. Er stimmte am Samstagabend von seinem Platz im Publikum ein, als 2700 Besucher eines Festkonzertes «Der Mond ist aufgegangen» sangen. Gauck sagte, Sänger und Chorleiter erhielten mit ihrem Engagement ein kulturelles Erbe am Leben.

Bei dem Chorfest unter dem Motto «Frankfurt ist ganz Ohr» waren allein zu Open-Air-Konzerten auf dem Römerberg und am Mainufer seit Donnerstag rund 50 000 Menschen gekommen. Fast alle der 600 Konzerte seien ausgebucht gewesen, viele auch überfüllt, sagte Chorverbands-Präsident Henning Scherf. Gesungen worden war in Sälen, Kirchen und unter freiem Himmel, aber auch in Kneipen oder der U-Bahn. «Man kann eine Stadtgesellschaft über so etwas zusammenbringen», sagte der sichtlich begeisterte Scherf.

Das nächste Fest ist 2016 geplant, wo ist noch offen. Als einen möglichen Ort nannte Scherf bei der Abschlusspressekonferenz Stuttgart. Nach Bremen 2008 war Frankfurt zweite Gastgeberstadt für das Deutsche Chorfest. Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) sagte, «Frankfurt ist durch das Chorfest für vier Tage eine ganz harmonische Stadt geworden.»

Bundespräsident Gauck hatte bei einem Konzert in der Frankfurter Jahrhunderthalle gesagt, Singen sei für ihn «eine ganz unmittelbare Art in der Welt zu sein». «Singen kann jeder», sagte Gauck, fügte aber schmunzelnd hinzu: «Gut, ich weiß - nicht jeder gleich gut.» Scherf machte aber klar, dass er Gauck für einen eher guten Sänger halte. «Ich weiß, so ein alter Pastor kann gut singen», sagte Scherf.

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