Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Bundestrainer Löw: „Man muss in jedem Spiel bereit sein“

Moskau. Fußball-Weltmeister Deutschland trifft bei der WM 2018 in Russland auf Mexiko, Schweden und Südkorea. Bundestrainer Joachim Löw reagiert gelassen auf die Auslosung.

Bundestrainer Löw: „Man muss in jedem Spiel bereit sein“

Bundestrainer Joachim Löw setzte bei der Auslosung ein entspanntes Gesicht auf. Foto: Christian Charisius

Fragen an Bundestrainer Joachim Löw nach der Auslosung der WM-Gruppen am Freitag in Moskau.

Sie wirkten bei Auslosung sehr entspannt?

Joachim Löw: Pokerface!

Jetzt sind die Lose gezogen. Wie leicht ist der Weg Richtung Finale?

Löw: So weit habe ich noch nicht gedacht. Zuerst müssen wir die Gruppe bestreiten und die ist nicht so ohne.

Beschreiben Sie die Gegner doch einmal. Wo liegen die Stärken?

Löw: Mexiko ist eine Mannschaft, die wahnsinnig gutes Niveau hat, technisch und taktisch. Mexiko ist ein super Auftaktgegner, den keiner auf die leichte Schulter nehmen kann. Schweden hat Italien rausgekegelt aus der WM, also auch nicht zu verachten. Die Gruppe wird schon spannend werden.

Wie sieht es jetzt mit dem Teamquartier aus? Ist Ihr Herzenswunsch Sotschi nun möglich?

Löw: Es war im Sommer eine gute Geschichte, aber wir haben gesagt, nach der Auslosung werden wir in Ruhe die Möglichkeiten durchgehen und schauen, welche Wege es weiter gibt. Und dann werden wir zeitnah entscheiden, aber heute fälle ich keine Entscheidung.

Deutschland hat doch eigentlich Losglück, Spanien, Argentinien, Frankreich sind erst im Halbfinale möglich. Brasilien bei Gruppensiegen beider Teams erst im Finale?

Löw: Das denken Sie. Aber Belgien hat auch eine Supermannschaft. Wir kennen unsere Gegner, unsere Gruppe und auf welche Mannschaften wir dann treffen, wird sich erst dann herausstellen. Wenn man ins Finale will, muss man zwei, drei Favoriten irgendwann aus dem Turnier werfen. Wir werden sehen, wie wir in Form sind und was möglich ist.

Wie wichtig ist ein guter Start in das Turnier. Sie sind in Auftaktspielen ungeschlagen?

Löw: Wenn es los geht, muss man bereit sein. Und dann muss man sich weiter steigern können bei einem Turnier. Weil eine gute Leistung im ersten Spiel, nicht ausreicht.

Wo lauern die Gefahren bei einer WM?

Löw: Der größte Feind ist, wenn man glaubt, dass man gegen Gegner wie Schweden oder Südkorea bestehen kann, indem man nur 80 oder 90 Prozent abruft von seinen Möglichkeiten. Die kämpfen ums Achtelfinale mit allem, was sie haben. Man muss in jedem Spiel bereit sein, das ist die Lehre, die ich gezogen habe aus den letzten Jahren.

Ist das 4:4 gegen Schweden nach 4:0-Vorsprung aus dem Jahr 2012 noch in Erinnerung?

Löw: Gegen Schweden wollen wir vielleicht mal 5:0 führen, wenn das möglich ist. Dass wir dann sicher sind, die sind auch nach einem 0:4-Rückstand gefährlich.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Nationalelf

Neuer in der Sonne, Ulreich im Fokus - WM-Problem Torwart?

München. Von wegen gesegnetes Torwartland. Die Verletzung von Manuel Neuer und die Formschwäche mehrerer potenzieller Ersatzmänner könnte für Joachim Löw noch zum WM-Problem werden. Als Lösung bringt der Bundestrainer nun eine gut erprobte Münchner Variante ins Spiel.mehr...

Nationalelf

Jogi, ein Ticket bitte

München. Was machen eigentlich die Weltmeister von 2014? Lahm und Klose haben ganz aufgehört. Schweini und Poldi lassen die Karriere im Ausland ausklingen. Die spannende Frage aber lautet: Welche Champions von Rio nimmt Joachim Löw mit nach Russland zur geplanten Titelverteidigung?mehr...

Nationalelf

Nationalelf bestreitet letzten WM-Test gegen Saudi-Arabien

Frankfurt/Main. Der Fahrplan von Bundestrainer Löw bis zur WM steht: Am 8. Juni steigt in Leverkusen die Generalprobe. Spanien, Brasilien, Österreich und Saudi-Arabien heißen die Gegner vor dem Ernstfall in Russland.mehr...