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Bush appelliert im Atomstreit an Nordkorea

Seoul (dpa) US-Präsident George W. Bush hat Nordkorea dazu aufgerufen, die Zusagen zum Abbau seines Atomwaffenprogramms vollständig zu erfüllen und einem entsprechenden Kontrollverfahren zuzustimmen.

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George W. Bush beim Treffen mit Südkoreas Präsident Lee Myung Bak.

US-Präsident George W. Bush vor der "Air Force One". (Archivbild)

Südkoreanische Polizisten bereiten sich auf die Ankunft des US-amerikanischen Präsidenten vor.

US-Präsident George W. Bush auf dem roten Teppich in Seoul.

Bushs Kurzbesuch in Seoul wird von strengsten Sicherheitsvorkehrungen begleitet.

Vor zwei Jahren hatte die südkoreanische Polizei mit massiven Protesten der Bevölkerung in der Nähe einer US-Basis zu kämpfen.

George W. Bush (l.) und Yu Myung-hwan bei der Begrüßung auf dem Flughafen von Seoul.

Bis zur geplanten Streichung von der US-Liste der Terrorismus-Unterstützer müsse die Führung in Pjöngjang noch «eine Menge tun», sagte Bush am Mittwoch nach Gesprächen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak in Seoul. Dazu gehörten Überprüfungsmaßnahmen in Nordkorea, denen man vertrauen könne. «Ich weiß nicht, ob (Nordkorea) seine Waffen aufgeben will oder nicht.»

Er sei wegen Nordkoreas Aktivitäten zur Urananreicherung, seiner Atomtests, der Weiterverbreitungsaktivitäten und seines Programms für ballistische Raketen besorgt, betonte Bush. Der beste Weg, diese Besorgnis aufzuheben, sei die Überprüfung dieser Aktivitäten.

Zusammen mit Lee begrüßte Bush dennoch die jüngsten Fortschritte im Atomstreit. Im Rahmen multilateraler Verhandlungen hatte Pjöngjang zuletzt im Juli zugesagt, seine Atomanlagen bis Oktober vollständig stillzulegen und internationale Inspektionen zur Überprüfung seiner atomaren Abrüstung zuzulassen. Allerdings wurden die Gespräche über ein konkretes Kontrollverfahren vertagt.

Bush war am Dienstag zum Auftakt einer einwöchigen Asienreise in Südkorea eingetroffen. Noch am Mittwoch wollte er nach Thailand weiterreisen.

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