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370 beruhigende Straßenmeter

MERKLINDE Allgemeine Freude herrschte gestern in Merklinde, vor allem bei den Anwohnern rund um den alten Hellweg. Endlich geht‘s an die Verlängerung der Stahlbaustraße.

von Von Petra Berkenbusch-Aust

, 19.12.2007
370 beruhigende Straßenmeter

Bürgermeister Beisenherz erläuterte noch einmal die Planung.

Der erste Spatenstich war Bürgermeister Johannes Beisenherz vorbehalten. Er hofft, dass sich spätestens im Sommer 2008 durch das neue Straßenstück spürbare Entlastungen und eine Verbesserung der Lebensqualität in Merklinde einstellen, denn der Schwerverkehr von und zum Gewerbegebiet hat künftig eine bequeme Alternative zum alten Hellweg mitsamt seinem Bahnübergang zur Kreuzung B 235 /Gerther Straße. Und auch die Merklinder Straße soll deutlich weniger unter Schwerlastverkehr  leiden.

500.000 Euro Baukosten

370 Meter lang ist das Ausbaustück, das ohne Beleuchtung, Schilder und Bepflanzung knapp 500 000 Euro kosten wird. Einschließlich eines einseitigen Geh- und Radweges, der mit dem kreuzenden Freizeitradweg „Grüne Acht“ verbunden ist. 80 Prozent der Kosten tragen Bund und Land, 20 Prozent muss die Stadt selbst aufbringen.

Lange Vorgeschichte

Der gestrige Spatenstich hatte eine lange Vorgeschichte: Bereits seit 1981 existiert ein Teilstück des als Schnellstraße ausgebauten Neuen Hellwegs zwischen Wittener Straße und Dortmunder Straße. Wegen der fehlenden Lückenschlüsse in Richtung Mengede und in Richtung Bochum blieb die L 654 als großräumige Umgehung für den Südosten Castrop-Rauxel unwirksam. Das Teilstück zwischen der B 235 und der Dortmunder Straße wurde nur wenig genutzt. Erst mit dem Anschluss des alten an den Neuen Hellwegs im Jahr 2004 konnten Teile des Schwerlastverkehrs abgeleitet werden.

Gleich mitgeplant

Schon damals wurde an die spätere Direktverbindung zum heutigen Ende der Stahlbaustraße gedacht. Jetzt wird sie Wirklichkeit und sorgt ab Sommer hoffentlich für mehr Ruhe und Sicherheit im Stadtteil.

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