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800 Gäste stießen gleich auf drei Jubiläen an

Kleingartenverein Nord

Mit rund 800 Gästen feierte der Kleingartenverein Nord am Wochenende sein 80-jähriges Bestehen. Außerdem wurde an der Henrichenburger Straße auch auf den 65. Geburtstag des Bezirksverbandes und auf die Gründung des Schulgartens vor zehn Jahren angestoßen.

HABINGHORST

von Von Peter Wulle

, 10.06.2012

„Wir haben also einen dreifachen Grund zum Feiern und bieten ein buntes Programm mit Musik, Infoständen, Tombola und Kinderspielen an“, erklärte Achim Pauleck, zweiter Vorsitzende des Vereins. Mit 5,3 Hektar ist „Nord“ die flächenmäßig größte Anlage im Stadtgebiet. 89 Parzellen werden von den 132 Vereinsmitgliedern gehegt und gepflegt. Nur in der Anlage am Schellenberg gibt es mehr Parzellen. Mit dem Kleingartenverein Süd am Amtsgericht „streiten“ sich die Nördlichen seit eh und je darum, wer der älteste Kleingartenverein in Castrop-Rauxel ist. „Die Gründungsversammlung war hier eher. Aber die Eintragung ins Vereinsregister ging bei Süd einen Tag schneller“, erzählt Bezirksverbandsvorsitzender Stephan Bevc, seit zwölf Jahren auch Vorstandsmitglied im  Kleingartenverein Nord.

Besonders stolz sind die Kleingärtner auf ihren Schulgarten, in dem sie in der vergangenen Woche das 2000. Besucherkind seit der Gründung 2002 begrüßten. „Viele Kinder wissen nicht, wie zum Beispiel Kartoffeln wachsen. Das zeigen wir ihnen hier“, so Achim Pauleck. Zurzeit sind alle Parzellen an der Henrichenburger Straße vergeben. „Es hat ein Generationenwechsel stattgefunden. Viele jungen Familien finden hier Erholung und haben sich einen Nutzgarten angelegt“, berichtete Stephan Bevc. Und er freute sich, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe, der neben Bürgermeister Johannes Beisenherz und dem Stellvertretenden Landrat Hilmar Claus zu den Ehrengästen zählte, die Nähe zum direkt angrenzenden, neuen Internationalen Bürgergarten an der Römerstraße zeigen zu können.

Zu dem Garten, der im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Habinghorst entstanden ist, wird in den nächsten Tagen ein Verbindungsweg angelegt. „Wir sind hier auch multikulti und es gibt eine richtig gute Nachbarschaft“, sagte Stephan Bevc. Frank Schwabe freute sich über diese „Öffnung in den Ortsteil.“

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