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Am Tag des offenen Denkmals zeigt sich die Geschichte der Stadt

CASTROP-RAUXEL Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 14. September beteiligt sich die Stadt Castrop-Rauxel mit fünf Sehenswürdigkeiten. Neue aber auch alteingesessene Castrop-Rauxeler können sich an diesem Tag auf eine spannende Reise durch die Geschichte ihrer Stadt begeben.

28.08.2008

Der Hammerkopfturm Erin

Der Hammerkopfturm Erin , Schacht 3, ist der ehemalige Luft- und Personenbeförderungsschacht der Zeche. Als einer der ältesten heute in NRW noch vorhandenen Türme seiner Bauart besitzt er technikgeschichtliche Bedeutung und ist Ausdruck der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt.

In Erinnerung an den. irischen Gründer der Zeche Erin wurde ein keltischer Baumkreis um Förderturm errichtet. Die Bäume stehen für bestimmte Abschnitte eines Jahres und für Eigenschaften und Stimmungen, die auf die Menschen, die unter ihrem Zeichen geboren wurden, übertragen werden. Am Hammerkopfturm stoßen technische Kreativität und mythologische Naturdeutung bewusst aufeinander.

Der Hammerkopfturm an der Bodelschwingher Straße 3 ist am 14. September ganztags geöffnet, Führungen gibt es von 13 bis 16 Uhr.Der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg

Der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg lässt die Geschichte der Burg am historischen Standort wieder aufleben. Mit landschaftsarchitektonischen Elementen, wie Hecken und säulenförmigen Bäumen, wurden die Mauern, Gebäude und Türme der Burg nachgebildet und erlebbar gemacht. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1263 erwähnt. 1787 wegen Baufälligkeit abgebrochen und erst bei Bauarbeiten neu entdeckt.

Eine Führung durch den Park an der Freiheitstraße 4 gibt es um 10 Uhr durch Karl Steinmetz.

Die Altstadt

Wohn- und Geschäftshäuser im malerischen Historismus und im Jugendstil haben vor allem am Castroper Markplatz ihre Spuren hinterlassen. Ein alltäglich erfahrbarer Ort gibt seine Geschichte preis. Treffpunkt am Bürgerhaus Leonhardstraße 4 um 16 Uhr für eine Führung durch Thomas Jasper.

Archäologische Untersuchungen

Seit April 2007 laufen Archäologische Untersuchungen der neun Hektar großen Fläche an der Emscher im Vorfeld des Baus eines Hochwasser-Rückkhaltebeckens. Auf Spurensuche menschlicher Aktivitäten, die über 10 000 Jahre zurück reichen mit dem Schwerpunkt Siedlungsreste aus dem 1. bis 4. Jh n. Chr. kann man sich hier begeben. Aktuellen Funden und Grabungsergebnissen werden präsentiert. Führungen durch die Grabungen gibt es am 14. September von 10 bis 16 Uhr stündlich durch Dr. Angelika Speckmann. Treffpunkt ist an der Rittershoferstraße 170.

 Die Bauernschaft Frohlinde

Die ehemalige Bauernschaft Frohlinde kann auf eine sehr alte Geschichte zurück blicken. Bis heute ist noch nicht geklärt, ob sie sogar über einen Reichshof verfügte. Interessenten treffen sich am 14. September um 14 Uhr zu einer Führung durch den Ortsteil mit Rudolf Wagener an der Öko-Insel, Westricher Straße 10.

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