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Antrittsbesuch von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty

JVA Meisenhof

Der neue Justizminister, Thomas Kutschaty, machte am Freitag (20.8.) seinen Antrittsbesuch in der Justizvollzugsanstalt Meisenhof. Der SPD-Politiker ist seit dem 15. Juli im Amt und verkündete jetzt den offenen Vollzug weiter stärken zu wollen.

ICKERN

von Von Peter Wulle

, 20.08.2010
Antrittsbesuch von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty

Antrittsbesuch von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty in der JVA Meisenhof.

"Wir müssen unsere Häftlinge so fit machen, dass sie im normalen Leben klar kommen. Das ist der beste Opferschutz", erklärte Kutschaty.

Der Meisenhof sei ihm zu seinem Amtsantritt vor einem Monat schon als "gutes Beispiel für offenen Vollzug" genannt worden. Und in der Tat seien die vielen Beschäftigungsmöglichkeiten in der neu errichteten großen Werkhalle und auch in der Kooperation mit Arbeitgebern in der Region vorbildlich. 80 Prozent der Meisenhof-Inhaftierten, so erfuhr Kutschafty, sind in Arbeit. "Es ist ganz wichtig", stellte der Minister fest, "die Häftlinge an den Arbeitsalltag heranzuführen. So lässt sich die Rückfallquote mindern." Insgesamt zog er ein positives Fazit seines Informationsbesuchs an der Lerchenstraße: "Die Anstalt hier ist ein Musterbeispiel dafür, wie ich mir Strafvollzug vorstelle."

Zurzeit verzeichnet Anstaltsleiter Ralf Bothge 385 Gefangene. Er verfügt über 450 Haftplätze. Einige Gebäude im Meisenhof werden gerade saniert. Wenn sie fertig sind, gibt es dann 579 Haftplätze. 

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