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Bakterien-Plage betrifft Rochus und EvK nicht

CASTROP-RAUXEL Grund zum Aufatmen haben die Verantwortlichen des Evangelischen Krankenhauses und des St. Rochus-Hospitals: Während im benachbarten Dortmund die Zahl der vom Bakterium Staphylococcus aureus, kurz MRSA, betroffenen Patienten steigt, ist diese in Castrop-Rauxel scheinbar stark zurückgegangen.

von Von Daniel Sczekalla

, 26.08.2008

"Diese Jahr ist die Zahl der Erkrankten deutlich rückläufig. Es bleibt trotzdem ein nennenswertes Problem", betonte der Hygienbeauftragte des Evangelischen Krankenhauses, Dr. Robert Kralemann.

Vermehrt in Wintermonaten

Das Bakterium, das vor allen Dingen für Menschen mit einem schwachem Immunsystem ein Risiko darstellt, tritt in Wintermonaten vermehrt auf. Zwar besitzt es vielfache Resistenzen, trotzdem kann es laut Kralemannn durchaus mit Antibiotika behandelt werden.

Um das Bakterium weiter einzudämmen, stimmen sich die Krankenhäuser daher untereinander mit Informationen ab und arbeiten auch mit dem im Frühsommer gegründeten Netzwerk MRSA zusammen.

Schleimhautabstrich bei der Einlieferung

"Besonders betroffen sind Menschen, die lange bettlägrig sind oder offene Wunden haben", erklärt auch der Verwaltungschef des St. Rochus- Hospitals, Thomas Tiemann. Solche Patienten werden daher gleich bei der Einlieferung einem Schnelltest unterzogen. Per Schleimhautabstrich kann somit innerhalb kürzester Zeit festgestellt werden, ob der Patient den Erreger auf der Haut trägt. Sollte ein Test positiv sein, so wenden die Krankenhäuser verschiedene Hygienemaßnahmen an, um das Bakterium möglichst schnell zu isolieren.

Viele Schulungen

Um diese wichtigen Maßnahmen auch gezielt umsetzen zu können, werden daher die Mitarbeiter regelmäßig geschult. Zwar sind diese Schulungen in Krankenhäusern durchaus nichts Ungewöhnliches, doch der Schwerpunkt liegt momentan ganz klar auf dem MRSA.

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