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Barrierefreies Wohnen auf früherer Tankstelle

Wohnungsbau

Ein neues Mehrfamilienhaus soll in Frohlinde auf dem Gelände der ehemaligen Tankstelle Palm gebaut werden. Ein Anwohner ärgert sich über Müll auf dem angrenzenden Grundstück.

Frohlinde

, 29.07.2018
Barrierefreies Wohnen auf früherer Tankstelle

Kein schöner Anblick an der Dortmunder Straße. © Foto: Schlehenkamp

Die letzten Mieter haben das Haus an der Kirchlinder Straße 5 vor kurzer Zeit verlassen. Zurückgeblieben sind nicht nur ein paar Sitzmöbel neben dem Hauseingang, zurückgeblieben ist ein ganzes Arsenal an unterschiedlichsten Gegenständen, die vielleicht auf dem Trödel landen könnten, besser noch beim Sperrmüll oder beim Restmüll auf der anderen Seite des Hauses – an der Dortmunder Straße. Für den Frohlinder Roland Lückermann ähnelt das Szenario schlicht einer großen wilden Müllkippe. „Ratten sind da mittlerweile auch unterwegs“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Der Versuch der Kontaktaufnahme mit der Stadt verlief nicht erfolgreich. Zwar seien im Moment Sommerferien, doch prinzipiell verlaufe hier ein Schulweg, sagt Lückermann. Und die Erfahrung lehre, dass häufig noch weiterer Müll dort abgestellt wird, wo sich ohnehin Ausrangiertes und Vergammeltes befindet. Die Substanz des Wohnhauses gilt als schlecht, es soll abgerissen werden. Das Gebäude wie auch das direkt daneben liegende Grundstück, wo sich früher die Tankstelle Palm befand, ist schon vor einiger Zeit in den Besitz des Castrop-Rauxeler Immobilienunternehmens Dr. Topcu übergegangen.

Barrierefreies Wohnen geplant

Geplant auf dem großen Grundstück ist der Neubau eines barrierefreien Mehrfamilienhauses, hieß es auf Anfrage unserer Zeitung. Allerdings nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt, sondern innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre, weil derzeit der Fokus auf anderen Objekten liege. Und was ist mit dem Müllhaufen vor und neben der Haustür? Der soll nach einer Besichtigung vor Ort von einer Firma zeitnah beseitigt werden, hieß es bei Dr. Topcu.

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