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Bau der Infotafeln am Busbahnhof verzögert sich

Seit 2004 in Planung

Hat der Bus Verspätung oder fällt er gar aus? Die Antworten auf diese Fragen soll eine digitale Fahrgastinformation bald am Castroper Busbahnhof am Münsterplatz liefern. Das Projekt verzögert sich jedoch - Schuld daran ist nicht die Stadt, sondern der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

CASTROP

, 04.10.2016
Bau der Infotafeln am Busbahnhof verzögert sich

Seit 2004 sind Stadt und VRR gemeinsam in den Planungen für die Infotafeln. Vier doppelseitige Anzeiger sollen am Münsterplatz angebracht werden – inklusive Vorleseeinrichtung für Sehbehinderte. Angeschlossen werden sollen alle Buslinien, die am Münsterplatz fahren. Die Emschertalbahn, die vom Bahnhof Castrop-Rauxel Süd fährt, kann hingegen nicht an das System angeschlossen werden.

Gutachten fehlt noch

Fest steht: An den Bussteigen fünf, sechs und sieben wird es diese Anzeigetafeln geben, an den Bussteigen acht, neun und zehn nicht, da es sich dort um sogenannte Pausenplätze handelt. Ein Problem stellen bislang noch die Bussteige eins bis vier dar. Denn dort sollen eigentlich auch Informationstafeln angebracht werden. „Da muss aber zuerst die Statik der Dächer geprüft werden,“ sagte EUV-Vize Thorsten Werth-von Kampen (Foto) im zuständigen Betriebsausschuss. Warum das Gutachten so lange auf sich warten lässt, weiß niemand. „Wir wollten eigentlich schon weiter sein in unseren Planungen“, sagte Werth-von Kampen.

Finanziert wird das ganze Vorhaben vom VRR, und der lässt auch das Statik-Gutachten erstellen. Wenn die Digitalen Anzeigetafeln stehen, übernimmt die Stadt nur die Betriebskosten, die sich vor allem aus Strom- und Instandhaltungskosten zusammensetzen. 

Kein WLAN ohne Kundencenter

Nicht umsetzbar hingegen ist momentan ein WLAN-Hotspot am Busbahnhof. „Dafür bräuchten wir ein Kundencenter, das das WLAN-Netzwerk zur Verfügung stellt. Das haben wir aber nicht“, verdeutlichte Werth-von Kampen.

Auch der Vorschlag der Grünen, private Immobilienbesitzer rund um den Münsterplatz anzusprechen, ob diese ihr WLAN-Netzwerk öffnen wollen, ist nicht umsetzbar. „Ich gebe das Thema freies WLAN am Busbahnhof aber noch nicht ganz auf“, betonte Werth-von Kampen. Priorität haben aber zunächst die digitalen Anzeigetafeln.

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