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Broschüre wirbt für FH-Standort

CASTROP-RAUXEL Mit einer umfangreichen Broschüre verleiht die Stadt ihrer Bewerbung um die Errichtung einer Fachhochschule für Gesundheitsberufe Nachdruck. Standort soll, wie berichtet, die so genannte „Xscape-Fläche“ an der B 235 sein.

von Von Peter Wulle

, 05.12.2007
Broschüre wirbt für FH-Standort

Die Fläche zwischen Autobahn und EvK bietet sich als Standort für die Fachhochschule an.

Betont wird die regionale Ausrichtung der Fachhochschule und ihre Einbindung in die „ausgeprägte Hochschul- und Weiterbildungslandschaft Nordrhein-Westfalens.“ Zudem, so erklärte Stefan von Bandemer vom Gelsenkirchener Institut für Arbeit und Technik dem Haupt- und Finanzausschuss, werde Wert darauf gelegt, dass die FH europaweit anerkannte Abschlüsse anbiete und sich auch neu aufkommenden Feldern in der Komplementärmedizin (Naturheilkunde, traditionelle indische Medizin) und dem Praxismanagement in immer größer werdenden Gesundheitszentren öffne.

Verkehrsgünstige Lage Der Charme der Castrop-Rauxeler Bewerbung, so Stefan von Bandemer, liege darin, dass sich die vorgetragene Konzeption nicht an einem vorhandenen Universitätsangebot orientiert. Vielmehr gehe es darum, der veränderten Gesundheitslandschaft und der internationalen Entwicklung an einem überregionalen Standort Rechnung zu tragen und dort die Ausbildungsangebote zu bündeln.

Initiativkreis unterstützt „Als Standort für eine Internationale Fachhochschule für Gesundheitsberufe bietet die Stadt Castrop-Rauxel den Vorteil“, heißt es in der vom Planungsbüro Scheuvens und Wachten gestalteten Broschüre, „dass eine Hochschulen-übergreifende Initiative initiiert werden kann, die die Stärken der bestehenden Aus- und Weiterbildungslandschaft einbindet. Die verkehrsgünstige Lage an der Schnittstelle des Kreises Recklinghausen, der Städte Dortmund, Herne und Bochum und die Nähe zum übrigen Ruhrgebiet bilden einen zusätzlichen Standortvorteil.“ In Kürze, so heißt es, werde sich jetzt ein Initiativkreis gründen, der die Castrop-Rauxeler Bewerbung kräftig unterstützt.

Land hält sich zurück Während die Stadt vorbringt, dass auf dem Gelände an der B 235 problemlos eine Fachhochschule für 1000 Studenten errichtet werden könnte, ist die Landesregierung noch zurückhaltend. Das Land prüft noch, ob überhaupt eine FH für Gesundheitsberufe in NRW etabliert werden soll.

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