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Chinesische Gastronomen machen keine Ausnahmen für die Spiele

CASTROP-RAUXEL Es dauert nicht mehr lange, bis die ganze Welt 16 Tage lang nach China schaut: 2008 ist Peking Gastgeber der Olympischen Sommerspiele. Grund genug, sich einmal die Frage zu stellen, wie es ungeachtet der gigantischen räumlichen Distanz um die Vorfreude der in Castrop-Rauxel lebenden Chinesen bestellt ist.

von Von Aljana Pellny

, 04.08.2008
Chinesische Gastronomen machen keine Ausnahmen für die Spiele

<p>Im Hao-Ting bei Chefkoch Mike Hu (l.) bleibt während des Sportspektakels alles beim Alten.

Fragt man in weiser Voraussicht, ob man sich vorübergehend mit reichlich Tiefkühlkost und Spaghetti Bolognese eindecken müsse, weil die Angestellten der hiesigen China-Restaurants Olympia in aller Gänze und Ruhe verfolgen möchten, wird seitens der Gastronome Entwarnung gegeben: "Wir öffnen und schließen wie gewohnt", stellt das "Asia"-Restaurant, Am Bennertor 4, sicher. Spezielle Angebote anlässlich des sportlichen Großereignisses gäbe es indessen aber nicht. Ähnlich verhält es sich bei der Konkurrenz: "Natürlich sind wir interessiert, und werden die Spiele verfolgen, aber in normalem Umfang", heißt es im "Shang-Hai", Lange Straße 173. Auch bei "Hao-Ting" an der Herner Straße bleibt während des Sportspektakels alles beim Alten. Fernseher werde man in der Zeit vom 8. bis zum 24. August in den Restaurants nicht aufstellen. Hungrige Gäste werden also, anders als bei der Fußball-EM im Juni, wenig Gelegenheit finden, den Hunger außerhalb der eigenen vier Wände begleitet vom aktuellen Sportprogramm zu bekämpfen.Urlaub für die Spiele verlegt

Der China-Imbiss "Peking" jedenfalls hat seinen fünfwöchigen Betriebs-Urlaub so gelegt, dass dieser pünktlich zum Olympia-Beginn endet. Am Donnerstag, 7. August, einen Tag vor der Eröffnungsfeier in Peking, melden sich die Mitarbeiter an der Lange Straße 75 wieder zum Dienst zurück. Vielleicht hält man ja an dieser Stelle ein TV-Gerät für neugierige Sportinteressierte mit Magenknurren bereit... 

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