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Deininghauser Bach nicht vor 2015 fertig

Großprojekt

Bagger, Baufahrzeuge und anderes bautechnisches Großgerät werden auch nach der absehbaren Fertigstellung des Betontroges in der Schulstraße noch über Jahre das Straßenbild in Rauxel prägen. Darüber hinaus können sich die Eigentümer an der Victorstraße auf spürbare finanzielle Belastungen einstellen.

RAUXEL

von Von Michael Fritsch

, 22.11.2012
Deininghauser Bach nicht vor 2015 fertig

Bagger und Baufahrzeuge prägen das Straßenbild in Rauxel.

Einzelheiten über den weiteren Fortgang der Renaturierung des Deininghauser Baches sowie der geplanten Komplettsanierung der maroden Victorstraße erfuhren rund 100 Stadtteilbewohner am Mittwochabend im Hildegardisheim von Emschergenossenschafts-Bauleiterin Erika Brown und EUV-Chef Michael Werner.  Die zunächst eine Erfolgsbilanz der vergangenen drei Jahre vorlegten: "Erreicht haben wir in den vergangenen drei Jahren bereits eine ökologische Durchgängigkeit des Baches, eine sichtbare Erlebbarkeit des Gewässers sowie eine Erhöhung der Wohnqualität", erklärte die Ingenieurin.Wobei der letzte Punkt ein unüberhörbares Raunen im Saal hervorrief. Was Erika Brown zu der Einschränkung veranlasste, dass es möglicherweise noch eine gewisse Zeit brauchen werde, bis die Bewohner das Gewässer tatsächlich annehmen würden. Die Restarbeiten im Rauxeler Kernbereich (Geländer, Rückbau des Provisoriums an der Bahnhofstraße, Nachbesserung der Regeneinläufe, Reinigung des Troges) sollen bis Ende des Jahres erledigt sein.  

Ab April 2013 gehe es nach der noch nicht erfolgten Vergabe zeitgleich in den angrenzenden Bauabschnitten parallel zur Alleestraße Richtung B 235 und im östlichen Teil Richtung Victorstraße weiter. Beide Projekte sollen knapp ein Jahr später im ersten Quartal 2014 abgeschlossen sein. Im Prinzip geht es darum, die Solschalen herauszunehmen und damit das Bachprofil zu verbreitern, um dem Gewässer mehr Raum zu geben. Die letzten paar hundert Meter des Deininghauser Baches bis zum Zusammenfluss mit dem Landwehrbach werden allerdings erst 2018 in Angriff genommen.  

 Konfliktpotenzial kündigt sich vor allem auf dem Abschnitt parallel zur Alleestraße an, wo der öffentliche Weg und Anliegergärten aufeinandertreffen. Das soll nach den Worten Browns im Wesentlichen dadurch entschärft werden, dass der Bachweg tiefer gelegt wird und damit der Einblick in die Gärten erschwert wird.  Einen Heiterkeitserfolg erzielte er mit seinem Alternativvorschlag, mit Trittsteinen die Überquerung des Baches zu ermöglichen. Unproblematischer wegen der auslaufenden Bebauung dürfte sich die Renaturierung in Richtung Victorstraße erweisen, wo ein Großteil des Baumbestandes erhalten wird.

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