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Der Wewole-Stiftung gehört der Hauptbahnhof jetzt offiziell

Hauptbahnhof

Der Vertrag ist am Mittwoch unterzeichnet worden. Jetzt tüfteln die Planer an einem Konzept mit Kiosk und Café.

Rauxel

, 26.07.2018
Der Wewole-Stiftung gehört der Hauptbahnhof jetzt offiziell

Der Hauptbahnhof ist jetzt offiziell an die Wewole-Stiftung verkauft worden. © Foto: Sylvia Schemmann

Endlich geschafft: Die Wewole-Stiftung ist die neue Eigentümerin des Hauptbahnhofs in Rauxel – genauer: des Empfangsgebäudes der DB-Station&Service AG am Berliner Platz. Über Kauf- und Verkaufsabsichten haben wir mehrfach berichtet, nachdem im März des vergangenen Jahres Bürgermeister Rajko Kravanja die Politik über die Verkaufsabsichten der Bahn informiert hatte.

Die Wewole-Stiftung aus Herne ist einer der größten Teilhabeanbieter der Region für Menschen mit Behinderungen in Herne und Castrop-Rauxel. Der Standort im Erin-Park wurde im Sommer 2017 erneut erweitert. Das Sozialunternehmen will in dem Gebäude am Berliner Platz einen Kiosk und ein Café betreiben.

Am Mittwoch unterzeichneten Rochus Wellenbrock, Vorstandsvorsitzender der Wewole-Stiftung und Geschäftsführer der „Wewole Werken GmbH“, und Carsten Kirchhoff, Projektleiter der Bahnflächen-Entwicklungs-Gesellschaft NRW (BEG), den Kaufvertrag für die Immobilie vor der Notarin Elke Breilmann in Castrop. Die Umsetzung des Kaufvertrags findet in den nächsten Wochen statt. Der voraussichtliche Besitzübergang für das Empfangsgebäude wird Ende September dieses Jahres sein.

Überzeugendes Konzept für das Gebäude vorgelegt

Das Sozialunternehmen habe der Stadt Castrop-Rauxel, der DB Station&Service AG und der BEG ein überzeugendes Konzept für die Entwicklung des Gebäudes vorgelegt, das nun durch Architekten und Fachplaner ausgearbeitet wird, so BEG-Projektleiter Carsten Kirchhoff. Rochus Wellenbrock: „Wir freuen uns, dass wir die Stadt, die DB und BEG für unsere Pläne gewinnen konnten und den Zuschlag erhalten haben“. Die Stadt hatte in diesem Fall das Vorschlagsrecht und hatte für Wewole votiert.

Nähere Details wie der Bau einer von der Bürgerschaft dringlich gewünschten behindertengerechte Toilette wurden am Donnerstag nicht bekannt. Die Beteiligten wollen das Umbau- und Nutzungskonzept und die Zeitschiene bei einem Pressetermin Anfang Oktober erläutern. Für die Rebeq-Radstation, die weichen muss, ist als möglicher Standort die Sparkasse schräg gegenüber im Gespräch. Für die DB-Agentur von Bernhard Haberhausen und seiner Frau wird ein Nachfolger gesucht.

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