Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

EUV-Doppelspitze ist ab Januar Vergangenheit

CASTROP-RAUXEL Am Ende setzte sich im EUV-Verwaltungsrat die rot-grüne Mehrheit durch: Die Vorstands-Doppelspitze soll ab dem 1. Januar der Vergangenheit angehören.

von Von Julia Grunschel

, 06.12.2007

Daran konnten auch die Fragen der CDU-Mitglieder nichts ändern, die immer wieder auf konkrete Einsparungszahlen abhoben. "Das wird sich erst langfristig abzeichnen und langfristig heißt für mich: nicht im nächsten Jahr", betonte Bürgermeister Beisenherz mehrfach.Positive Jahresbilanz bis Ende September

Die Jahresbilanz für 2007 fiel bis zum 30. September ausgesprochen positiv aus. So nahm der EUV beispielsweise 242 000 Euro mehr als gedacht bei der Abfallentsorgung ein. Um das Thema Abfallentsorgung ging es aber noch in einem anderen Zusammenhang.

Wie berichtet, hat der Kreis eine Kostenreduzierung für die Abfallentsorgung 2008 angekündigt. Ob die Einsparungen nun an die Castrop-Rauxeler Bürger weitergeben werden soll oder nicht, wurde heiß diskutiert. "Die Gebühren ließen sich vielleicht um zwei bis drei Cent pro Liter senken, doch im Folgejahr müssten sie dann wieder erhöht werden", verdeutlichte Klaus Mönch vom Vorstand."Wir haben es noch nie geschafft, Gebühren zu senken"

Würde es sich nicht um so geringe Beträge sondern 15 oder 20 Cent handeln, hätte man sicherlich anders gerechnet. Damit gab sich Manfred Postel (FWI, Foto) aber nicht zufrieden: "Wir haben es noch nie geschafft, Gebühren zu senken. Auf welche besseren Zeiten sollen wir denn noch warten?" Doch die rot-grüne Mehrheit blieb unbeeindruckt, konterte mit steigenden Lohn- und Energiekosten und folgte dem Vorschlag des Vorstands: Die Abfallgebühr bleibt wie sie ist.

Ändern wird sich aber etwas: Der Biosack kostet nicht mehr 1 Euro, sondern 1,50 Euro. Schmutzwasser kostet mit 1,83 Euro pro Kubikmeter neun Cent mehr, auf Niederschlagswasser entfallen pro Quadratmeter 86 Cent (4 Cent mehr).

Lesen Sie jetzt