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Ein Herz für die Bürger in Ickern

Ehrenamts-Serie

Dass er der ehrenamtliche Vorsitzende des Bürgervereins Mein Ickern ist, sei schon richtig, sagt Marc Frese. Allerdings in erster Linie auf dem Papier. „Man braucht immer mehr Indianer als Häuptlinge“, sagt er. Der 42-Jährige versucht die Identifikation der Bürger Ickerns mit dem Stadtteil zu stärken.

ICKERN

von Matthias Stachelhaus

, 24.10.2016
Ein Herz für die Bürger in Ickern

Marc Frese ist Vorsitzender des Bürgervereins Mein Ickern.

Ohne die Hilfe seiner Stammesmitglieder wären viele Aktionen des Vereins nicht möglich. 2014 gegründet, zählt Mein Ickern heute 150 überwiegend aktive Mitglieder. Tendenz steigend. Am ehesten sieht Frese sich als Kümmerer des Vereins, ohne dabei einen besonderen Status genießen zu wollen. „Das Ziel des Vereins ist es, die Identifikation der Bürger Ickerns mit dem Stadtteil zu stärken“, so Frese. „Wir versuchen die Leute zu animieren selber aktiv zu werden.“ 

Marc Frese, Mein Ickern
Mein Name: Marc Frese
Mein Alter: 42
Mein Familienstand: verheiratet, ein Kind
Mein Beruf: Ich bin selbstständig
Meine Ehrenämter: Vorsitzender des Bürgervereins Mein Ickern, Schatzmeister von Sternenkinder - Vest
Meine Wochen-Arbeitsstunden im Ehrenamt: Das ist schwer in konkrete Zahlen zu fassen, aber es sind ungefähr zehn Stunden.
Darum kann ich Ehrenamt empfehlen: Weil man viel mehr zurückbekommt als, man gegeben hat.

Engagement für Eltern, deren Kinder starben

Wie etwa auf der Ickerner Weihnacht. Der Verein stellt 40 Tannenbäume entlang der Ickerner Straße auf. Schmücken müssen ihn die Baumpaten, das sind Kindergärten, eine Bank oder auch mal ein Zahnarzt. Als Gründungsmitglied des Vereins „Sternenkinder–Vest“ engagiert sich Marc Frese auch für ein Thema, das für die Betroffenen nur schwer allein zu bewältigen ist.

„Eltern, die den Tod des eigenen Kindes erleben, werden von der Gesellschaft oft gemieden, weil viele Menschen nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen“, so Frese. Der Verein bietet allen eine Anlaufstelle, die den Tod eines Kindes verkraften müssen.

Dieser Ehrenamtliche ist für die Aktion „Mit dem Herzen dabei“ vorgeschlagen und von einer Jury ausgewählt worden. Ab dem 5. November können unsere Leser bei einer Abstimmung im Internet ihren eigenen Favoriten wählen. Alle zwölf Finalisten werden zur Preisverleihung am 14. Dezember in den Ratsaal eingeladen.

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