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Ein exklusiver Blick ins Castrop-Rauxeler Rathaus

10.08.2018
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Glas war ein wichtiges Element für den dänischen Architekten Arne Jacobsen: Es sollte der Öffentlichkeit zeigen, dass die Verwaltung im Rathaus transparent arbeitet. Der Ratssaal mit dem darüberliegenden Zuschauer-Foyer ist verglast und auch die Treppenhäuser (Foto). Zudem sind in den Fluren Oberlichter verbaut.© Tobias Wurzel
Vier der bauzeitlichen „Schwäne“ mit rotem Stoffbezug sind noch erhalten: die Designersessel von Jacobsen stehen im Büro des Technischen Beigeordneten, Heiko Dobrindt. Hinter den ockergelben Wandschränken befinden sich Garderoben, Akten oder Waschbecken.© Tobias Wurzel
Die Fenster im Gebäude konnte man ursprünglich nicht öffnen. In jedes Fensterelement sind bis heute seitlich Lüftungsschlitze eingebaut, die über je vier Drehknöpfe geöffnet werden können. Laut Philipp Röhnert, Leiter des Bereichs Stadtplanung, war es Konstruktionsziel, damit Zugluft zu vermeiden. Zudem bieten die Fenster einen höheren Einbruchs- und Schallschutz. Doch da die Lüftung nicht hinreichend war, sind später in die bauzeitlichen Fensterrähmen neue Fenster eingebaut worden.© Tobias Wurzel
Die Größe aller Räume ist durch die Leichtbauwände als Trenner variabel. Daher hat jedes Element einzelne Lichtschalter und Lüftungsschächte – und zwar auf den Heizkörpern am Fenster. Um das Licht anzuschalten, müssen die Mitarbeiter also stets ihr Büro durchqueren.© Tobias Wurzel
Diese Haken sind laut Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann bei den städtischen Mitarbeitern äußerst beliebt. Sie können als Halterung für Bilder oder Kalender oben in die flexiblen Wandelemente gehangen werden.© Tobias Wurzel
Das Design im holzvertäfelten Ratssaal ist schlicht: Unscheinbar sind Türen und Rollläden eingelassen, hinter denen sich etwa die verglaste Pressekabine oder ein Technikraum befinden. Zwei Wanduhren von Jacobsen schmücken das sonst einheitliche Bild.© Tobias Wurzel
In einer Ecke des Ratssaal steht völlig unscheinbar diese Holztruhe. Ein Schild darauf besagt, dass sie erst im Jahr 2050 geöffnet werden darf. Darin befinden sich offenbar Geschenke der Castrop-Rauxeler an die "Kinder des 21. Jahrhunderts".© Tobias Wurzel
Der Ratssaal und die Sitzungsräume sind die einzigen klimatisierten Räume im Gebäude. Auch die Stadthalle versorgt die zuletzt im Jahr 2011 modernisierte Klimaanlage im Keller.© Tobias Wurzel
Über diese Rohre werden die klimatisierten Räume im Rathaus versorgt.© Tobias Wurzel
Philipp Röhnert klettert durch eine kleine Öffnung im Keller mit der Klimaanlage in einen der angrenzenden Kriechkeller. Hier verlaufen die Versorgungsleitungen für das gesamte Rathaus: etwa für Abwasser, Strom oder das Netzwerk im Gebäude. Gebündelt führen die gelben Kabel einzelne Schächte hinunter. Bei der niedrigen Deckenhöhe und den vielen Leitungen im Raum ist der Kriechkeller nicht gerade übersichtlich. © Tobias Wurzel
Eine schmale Leiter führt hinauf zum Rathausdach: Hausmeister Axel Wittich (v. r.) öffnet die Tür und Delia Albers und Philipp Röhnert treten auf den steinernen Boden. Zugang haben hier eigentlich nur Dachdecker und Imker. Denn seit diesem Jahr gibt es dort einen Bienenstock. Auf den Schienen längs der Brüstung fuhr einst ein Wagen mit Gondel für die Fensterreinigung, erzählt der Hausmeister.© Tobias Wurzel