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Elisabethschule: Umbau des Schulhofes startet

Gutachten bestätigt Sicherheit

An der Elisabethschule in Obercastrop geht die Umgestaltung des Schulhofes voran, nachdem ein Gutachten die Sicherheit des über des über 100 Jahre alten Gebäudes bestätigt hat. Noch in dieser Woche soll ein neuer Kletterparcours fertig werden. Wir verraten, was sonst noch geplant ist.

OBERCASTROP

, 05.10.2016

Trotz seines Alters sei das Schulgebäude in einem „überraschend guten Zustand“, teilte Gregor Kania vom städtischen Immobilienmanagement in der vergangenen Woche im Betriebsausschuss 2 mit. Das habe ein bauliches Gutachten ergeben. Zwar setze sich der Anbau Richtung Christinenstraße ganz langsam immer weiter, was auch zu Rissen in der Fassade geführt habe. „Es besteht aber keine akute Gefahr und selbst wenn es so weitergeht, dann gibt es auch in den nächsten acht bis zehn Jahren keinerlei Probleme“, so Kania.

Die Nachricht war zugleich Startschuss für die Wiederaufnahme der Arbeiten an der Umgestaltung des Schulhofs. Ein neuer Bewegungsparcours wird im Laufe der Woche noch einbetoniert und soll danach fertig sein. Die durch eine Spende der Bäckereikette Büsch finanzierte Tischtennisplatte steht bereits.

Einsatz von Langzeitarbeitslosen problematisch

Anfang nächster Woche werden zudem zwei Felspodeste mit gepolsterten Sonnenliegen angeliefert und aufgebaut. Fest geplant sind außerdem eine 50-Meter-Laufbahn (Frühjahr) und eine Weitsprunganlage, damit die rund 300 Schülerinnen und Schüler für die Bundesjugendspiele trainieren können. „Wir möchten hin zu einer aktiven Bewegungspause“, sagt die kommisarische Schulleiterin Bernadette Schwirtz.

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Angeliefert, aber noch nicht aufgestellt sind zwei Fußballtore mit aufgesetzten Basketballkörben. Die Idee, für solche Arbeiten Langzeitarbeitslose einzubinden, die beim Kolpingbildungszentrum für den Arbeitsmarkt fit gemacht werden, erwies sich eher als Bremser statt Beschleuniger. Laut Gesetz dürfen die Arbeitssuchenden lediglich Zuarbeiten übernehmen, wie zum Beispiel das Aufstellen von Bauzäunen. Alle weiteren Arbeiten müssen regulär ausgeschrieben werden.

Die Kosten und ihre Träger:
- Die gesamte Umgestaltung kostet rund 40 000 Euro.
- Den Löwenanteil steuert der Förderverein bei.
- 6000 Euro kommen aus dem Gewinn des Sparda-Wettbewerbs,
- 2000 Euro von der Bäckerei Büsch
- und 500 von der Sparkasse. 

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