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"FH hätte Wirkung wie einst die Zeche Erin"

CASTROP-RAUXEL Die von der Landesregierung geplante Fachhochschule für Gesundheitsberufe soll die beste Medizin für den kränkelnden Wirtschaftsstandort Castrop-Rauxel werden. Ein bisher 12-köpfiger Initiativkreis aus Unternehmern und Vertretern öffentlicher Einrichtungen unterstützt die Bewerbung der Stadt. Bürgermeister Johannes Beisenherz stellte ihn am Dienstagmorgen offiziell vor.

von Von Peter Wulle

, 18.12.2007
"FH hätte Wirkung wie einst die Zeche Erin"

Die Fläche zwischen Autobahn und EvK bietet sich als Standort für die Fachhochschule an.

„Die Fachhochschule wäre für Castrop-Rauxel die wichtigste Ansiedlung nach Erin“, sagt Konstantinos Boulbos als Sprecher des Initiativkreises. Für ihn könnte von der FH eine ähnliche Wirkung ausgehen wie von der Gründung der Zeche Erin im 19. Jahrhundert.

Personalressourcen

„Die FH hätte eine riesengroße Ausgangswirkung für das Wachstum der Gesundheits-Industrie in der Region“, meinen auch Michael Friebe und Oliver Lehmkühler von der Firma Tomovation. „Wir haben hier in der Gesundheitswirtschaft genug Ideen, aber nicht genug Leute, um die Ideen auch umzusetzen. Wir brauchen also Personalressourcen. Da gehört eine akademische Ausbildung dazu“, ergänzt Friebe.Finanziell engagierenTheorie und Praxis würden in Castrop-Rauxel ideal zusammen spielen, ist der Initiativkreis überzeugt und bietet seine Zusammenarbeit mit der FH an. Auch finanziell will man sich einbringen. „Die Politik hat genug geredet. Jetzt wollen wir es anpacken und die Zukunft gestalten“, fordert Konstantinos Boulbos zum Handeln auf.Standortentscheidung 2008Über so viel Engagement ist Bürgermeister Beisenherz hocherfreut: „Hier spielt die Musik, was die Kompetenz in der Gesundheitswirtschaft angeht. Das wird mit dem Initiativkreis deutlich. Hier gibt es die Betriebe, die die Ansprüche an die FH-Ausbildung stellen. Das ist ein gegenseitiger Prozess.“ Beisenherz rechnet „vor der Sommerpause 2008“ mit einer Standortentscheidung der Landesregierung. „Bis dahin werden wir uns so platzieren, dass man an uns nicht vorbei kann“, so der Bürgermeister.“

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