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Grüne erwarten vom Nansen-Kollegium Neutralität

Offener Brief

Lehrer der Fridtjof-Nansen-Realschuler sollen Schüler „direkt und indirekt aufgefordert“ haben, sich bereits heute nach einer anderen Schule umzusehen. Das behaupten die Grünen in einem Offenen Brief an den Schulleiter Alfred Horn.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle

, 17.06.2012
Grüne erwarten vom Nansen-Kollegium Neutralität

Die Fridtjof-Nansen-Realschule.

Wie aus dem Schreiben hervorgeht, hat die Grünen-Fraktion mit mehreren Schülern gesprochen. Die Schüler, so heißt es, seien an die Politiker herangetreten und hätten konkrete Fragen zur Zukunft der Fridtjof-Nansen-Realschule gestellt. „In den Gesprächen spürten wir eine große Verunsicherung und Zukunftsängste auf Seiten der Kinder und Jugendlichen. Zu dieser Verunsicherung haben offensichtlich auch Teile Ihres Lehrerkollegiums beigetragen“, erklärten Bert Wagener und Ulrich Werkle gegenüber Alfred Horn. So wünschenswert es sei, in Unterrichtsgesprächen das Konstrukt Sekundarschule vorzustellen, so sei es „pädagogisch unverantwortlich, wenn Lehrkräfte im Unterricht und im Gespräch mit Schülern ihre politische Neutralität verletzen.“   Die Vorwürfe der Grünen dürften am Montag, 18. Juni, Gesprächsthema beim Eltern-Informationsabend an der Nansen-Realschule sein. Beginn ist um 19 Uhr. Dann soll über die Zukunft der Realschule diskutiert werden. Eingeladen sind neben den Eltern der Klassen 5 und 6 sowohl Eltern von Grundschulkindern als auch Vertreter aus Politik und Verwaltung. Gegen die Pläne von SPD und Grünen, aus der Realschule eine Sekundarschule zu machen, will die Nansen-Realschule ihr Förderkonzept als „Schule für alle im Norden“ vorstellen.

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