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Grundsteuer B soll auf 825 Prozentpunkte raufgehen

Sparpläne

Mit einer stattlichen Erhöhung der Grundsteuer B auf 825 Prozentpunkte ab 2014 soll der Castrop-Rauxeler Haushalt zumindest teilweise saniert werden. Wie Bürgermeister Beisenherz heute Vormittag bekanntgab, wird er diesen Vorschlag am 21. Juni dem Rat zur Entscheidung vorlegen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle und Petra Berkenbusch-Aust

, 30.05.2012
Grundsteuer B soll auf 825 Prozentpunkte raufgehen

Bürgermeister Johannes Beisenherzt.

Derzeit beträgt die Grundsteuer B 500 Prozentpunkte, 2013 soll sie steigen auf 525. Im Jahr darauf soll sie dann die "Selmer Duftmarke" von 825 Prozentpunkten erreichen, die offenbar auch andere Städte des Kreises Recklinghausen anpeilen. Wie Beisenherz berichtete, habe man sich im Kreis Recklinghausen auf 825 als Höchstgrenze geeinigt, die alle zehn Stärkungspakt-I- und II-Städte auf Sicht ausnutzen wollen.

Für ein Einfamilienhaus mit 100 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet eine Erhöhung der Grundsteuer B von 300 Prozentpunkten in etwa eine zusätzliche jährliche Mehrbelastung von 200 Euro.

Beisenherz machte deutlich, dass trotz der Mehrbelastung der Bürger und Stelleneinsparungen im Rathaus das Sparziel für 2016 nicht erreicht werden. Es sei nicht möglich, jährlich 25 Millionen Euro einzusparen. Ein Fehlbedarf von 7,4 Millionen Euro sei unvermeidbar. Beisenherz: "Mehr geht nicht."

Die Grundsteuer
Die Grundsteuer ist eine Steuer auf das Eigentum an Grundstückstücken und deren Bebauung.  Auf den von der Finanzbehörde festgestellten Einheitswert wird nach Feststellung des Grundsteuer-Messebetrages ein je Gemeinde individueller Hebesatz angewendet. Durch Anwendung verschiedener Hebesätze fällt die Grundsteuerbelastung trotz gleicher Einheitswerte in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich hoch aus. Die Grundsteuer ist eine der ältesten bekannten Steuerarten.

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