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Gute Aussichten für die Halde Schwerin

Landmarke aufpäppeln

Gute Aussichten für die Bergehalde Schwerin. Die Landmarke, eines der Vorzeige-Projekte unserer Stadt und besonders für auswärtige Gäste immer wieder Ausflugsziel, soll gemeinsam von Regionalverband Ruhr (RVR) und der Stadt wieder nach vorne gebracht werden.

SCHWERIN

von Von Ilse- Marie Schlehenkamp

, 24.06.2012
Gute Aussichten für die Halde Schwerin

Ein beliebtes Ausflugsziel: Die Halde Schwerin mit der Sonnenuhr von Jan Bormann.

Das vereinbarten jetzt Ulrich Carow, RVR-Bereichsleiter Umwelt, und Klaus Breuer, Chef des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen, bei einem Ortstermin an der Bodelschwingher Straße. Zustandegekommen auf Initiative von Bildhauer Jan Bormann, der sich um die weitere Entwicklung der Halde sorgte und bei dem Treffen am Freitagmorgen auch noch den Landschaftsarchitekten begrüßen konnte, dessen Entwurf ihm vor 20 Jahren eine Goldmedaille bescherte.

Prinzipiell geht‘s Bormann darum, die alten Strukturen möglichst wieder herzustellen. Halt wie vor zwei Jahrzehnten in einer integrativen Planungswerkstatt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung so auf den Weg gebracht. Mit der Sonnenuhr von Bormann auf der Kuppe der Halde, dem Geo-Kreuz und seinen verschiedenen Materialien, den Heckenrosen, Schlehen und dem Sanddorn als Kontrast zur Geometrie.

Vor zwei Jahren und auch noch zu Beginn dieses Jahres wurden die Birken alle gekappt, damit ein Niederwald entstehen kann, für die einen ein Kahlschlag, für Bormann ein Befreiungsschlag. Der Künstler hatte auch dafür gesorgt, dass die marode Treppe am Hauptaufgang zu Castrop-Rauxels höchstem Punkt wieder mit original Bergbauhölzern neu gemacht werden konnte.

Bormann: „Viel wäre schon geholfen, wenn wir Gärtner bekämen, die Birken gezielt wegnehmen, damit die blühenden Vogelschutzgehölze wahrnehmbar sind.“ Ohne Moos aber ist bekanntlich gar nichts los, zunächst soll nun laut Klaus Breuer ein kleines Parkpflegewerk erarbeitet und geguckt werden, ob sich so etwas vielleicht auch mit den Jungs vom Kolpingwerk in der Agora realisieren ließe, die bereits mehrfach sehr gut mit der Stadt zusammengearbeitet haben.

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