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Hillebrand-Schule: Zusammenarbeit nur mit FNR

CDU-Bürgeranhörung

Die Franz-Hillebrand-Hauptschule in Ickern kämpft weiter um ihre Eigenständigkeit am Standort Uferstraße - sieht sich im Falle ihrer Auflösung aber klar und alternativlos an der Seite der Fridtjof-Nansen-Realschule (FNR).

ICKERN

von Von Michael Fritsch

, 16.03.2011
Hillebrand-Schule: Zusammenarbeit nur mit FNR

Volles Haus: Etwa 80 Teilnehmer kamen zur CDU-Bürgerversammlung in der Agora.

Eine Kooperation mit der Janusz-Korczak-Gesamtschule oder der Schiller-Hauptschule in Castrop lehnen Eltern und Schüler hingegen ab. Das ist die zentrale Botschaft, die sich am Dienstagabend auf der von der CDU organisierten Bürgeranhörung herauskristallisierte. Für das Kollegium der Hillebrand-Schule brachten Elke Hartmanis und Ludger Schubert die Position auf den Punkt: "Wir haben die einmalige Chance, den Standort Ickern als Verbundschule zu erhalten, die nicht unter einem Dach geführt wird. Unsere Stärke liegt doch gerade darin, dass wir so klein sind." "Hillebrand-Mutter" Petra Lückel mahnte wiederholt zu Realismus im Hinblick auf die Zukunft der Hauptschule: "So gerne ich den Standort hier halten würde: Auf Dauer ist die gute Qualität dort in Gefahr", erklärte sie im Hinblick auf sinkende Schülerzahlen. Andere Teilnehmer sahen darin eine Folge gezielt verbreiteter Informationen über das bevorstehende Ende der Schule.Gemeinsamkeit: Unterschiede erhalten Vertreter der Fridtjof-Nansen-Realschule, wie die Schulpflegschaftsvorsitzende Edda Koch und Schulleiter Alfred Horn, bekundeten zwar ihren Respekt für die Wertschätzung ihrer Schule, stellten aber gleichzeitig klar, dass sie sich ihr Profil als Realschule nicht verwässern lassen wollten. So sagte Horn in Richtung CDU: "Ich bin davon überzeugt, dass es zwischen Haupt- und Realschule eine starke Gemeinsamkeit gibt: Beide wollen wie bisher in ihrer Gliederung erhalten bleiben."

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