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Interkulturelle Woche

CASTROP-RAUXEL Besser kennen lernen. Gemeinsam aktiv werden und Vorurteile abbauen. Die evangelischen, katholischen und islamischen Gemeinden unserer Stadt wollen im nächsten Jahr eine Interkulturelle Woche organisieren. Pfarrer Hans-Jürgen Knipp weiß zu berichten.

von Von Julia Grunschel

, 20.12.2007
Interkulturelle Woche

Pfarrer Hans-Jürgen-Knipp.

Auf diesen Termin verständigte sich ein Vorbereitungskreis, der im Wichernhaus tagte. „Zu meiner großen Freude sind 21 Personen zu diesem Treffen gekommen“, erzählt Pfarrer Hans-Jürgen Knipp (Foto), der zu dem Kreis gehört. Aber nicht nur die Zahl, sondern auch die Zusammensetzung sei erfreulich gewesen. Aus den unterschiedlichsten Gemeinden und Altersgruppen seien die Teilnehmer gekommen. Ob türkische Hausfrau mit Kopftuch oder Schülerin der Willy-Brand-Gesamtschule – das Interesse an einer interkulturellen Woche ist da.Kennen lernen beim Vorbereitungstreffen Zunächst einmal sei es bei dem Vorbereitungstreffen darum gegangen, sich kennen zu lernen, Ideen auszutauschen und zu sammeln. Festgelegt habe man sich auf die letzte Augustwoche, da so genügend Vorlauf besteht, die Begegnungen vorzubereiten. Die Sommerferien sind dann bereits vorbei, so dass der Termin bewusst nicht in der Urlaubszeit liegt. In der Interkulturellen Woche, die nach Herner Vorbild angestrebt wird, könnte es zu Besuchen in den Gemeinden kommen. Beispielsweise könnten Koranschüler Kirchen besuchen und Konfirmanden Moscheen. Einführungen in die Bibel oder den Koran könnten genau wie ein gemeinsames Essen ebenfalls angeboten werden. Das nächste Treffen der Vorbereitungsgruppe ist für Samstag, 26. Januar, um 14 Uhr in der Ickerner Ayasofya Moschee, Vinckestraße 114, geplant. „Interessierte, die vielleicht beim ersten Treffen verhindert waren und gerne noch mitarbeiten würden, sind herzlich willkommen“, lädt Pfarrer Hans-Jürgen Knipp ein.

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