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Kiebitze durch Schafe nicht gefährdet

Naturschutz an der Klöcknerstraße

Entwarnung für die Kiebitze an der Klöcknerstraße: Die auf der Kiebitzer-Wiese grasenden Schafe haben keinen Schaden angerichtet. Ein Mitarbeiter der Unteren Landschaftsbehörde äußert sich zu dem Vorfall.

CASTROP-RAUXEL

von Von Abi Schlehenkamp

, 11.06.2012
Kiebitze durch Schafe nicht gefährdet

Am Freitag graste die Schafherde auf dem Grün vor dem Landschaftsbauwerk an der Klöcknerstraße. Der blaue Industriebau im Hintergrund gehört zum Emschermischwerk am Deininghauser Weg.

Die Schafe sind den Kiebitzen an der Klöcknerstraße nicht in die Quere gekommen, hat sich ein Mitarbeiter der Unteren Landschaftsbehörde vor Ort vergewissert. Er war am Freitag (8. Juni) und am Montag (11. Juni) auf der Wiese in Ickern gewesen und hat sich umgesehen.  Wie berichtet, hatte Umweltausschusschef Udo Weber (Bündnis 90/Die Grünen) die Schafherde am Freitagmorgen im feuchten Wiesengebiet entdeckt. Daraufhin hat er sofort Alarm geschlagen.

 Kreissprecher Jochem Manz erklärt, es sei zu keiner Störung für die streng artgeschützten Kiebitze gekommen. Denn die Regenpfeifer seien mit ihrer Elternzeit schon ganz schön fortgeschritten. Die Jungen sind also längst geschlüpft. „Kiebitze sind Nestflüchter“, weiß Manz. Sie haben sich offensichtlich schon davon gemacht.Bis Ende Juli, das ist Teil der Übereinkunft zwischen Grundstückseigentümer NRW.Urban und den Behörden, soll sich an der Klöcknerstraße bautechnisch nichts mehr tun.

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