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LKW schiebt Autos auf A42 aufeinander

Über zwei Stunden Vollsperrung

Nur Leichtverletzte - das vermeldete die Polizei auf Anfrage am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall auf der A42 in Castrop-Rauxel. Der Verkehr staute sich aufgrund einer Vollsperrung bis etwa 9.30 Uhr auf bis zu sieben Kilometern bis Herne Börnig. Was war hier los?

CASTROP-RAUXEL

, 27.10.2016

Vier Leichtverletzte, eine Vollsperrung und ein Stau von bis zu sieben Kilometern: Auf der Autobahn A 42 läuft es seit dem Ende der Herbstferien morgens nicht rund. Gerade das Kreuz Castrop-Rauxel Ost ist ein Sorgenkind – an dem es am Donnerstag um 7.05 Uhr dann auch noch einen Unfall gab.

Täglich Rückstau an der Stelle

Der Verkehr staute sich aufgrund einer Vollsperrung bis etwa 9.30 Uhr, als sie nach mehr als zwei Stunden aufgehoben werden konnte, bis zur Anschlussstelle Herne-Börnig. Grund dafür war der tägliche Rückstau an dieser Stelle durch die Auffahrt auf die A45 in Richtung Frankfurt – und offenbar fehlende Aufmerksamkeit eines Verkehrsteilnehmers.

Ersten Ermittlungen zufolge bemerkte der Fahrer eines Sattelzuges das vor ihm nahende Stauende zu spät. Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte frontal auf das Heck eines weiteren Fahrzeuges. Die starke Wucht des Aufpralls löste daraufhin eine Kettenreaktion aus, wodurch vier Personen verletzt und fünf Fahrzeug beschädigt wurden.

Die vier Verletzten wurden laut Polizeimeldung mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 56-Jährige LKW-Fahrer blieb unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 17.500 Euro.

Ende der Ferien und Beginn des Herbstwetters

Dass es sich morgens zwischen 7 und 8 Uhr an dieser Stelle fast täglich staut, ist hinlänglich bekannt. Meist löst sich der zäh fließende Verkehr auch nach Beendigung der langwierigen Bauarbeiten auf der A45 erst in Höhe Kirchlinde auf. Seit Montag, dem Ende der Herbstferien, hat sich das aber noch mal verstärkt – wie auch auf anderen Abschnitten der A42 und in anderen Teilen des Ruhrgebiets. Auf Anfrage unserer Zeitung hieß es, dass das mit dem Ende der Ferien, der Dunkelheit und der Feuchtigkeit im Herbst zusammenhänge. Die Autofahrer seien darauf noch nicht eingestellt.

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