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Mein Ickern hofft bei der Nominierung zum Nachbarschaftspreis auf die Bürger

Online-Abstimmung

Jetzt heißt es abstimmen, Daumen drücken und mitfiebern: Der Bürgerverein Mein Ickern ist mit seinem Projekt Ickerner Bürgerpicknick für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert worden.

Castrop-Rauxel

, 25.07.2018
Mein Ickern hofft bei der Nominierung zum Nachbarschaftspreis auf die Bürger

Das Bürgerpicknick ist jedes Jahr eines der absoluten Highlights in Ickern. Jetzt zählt Mein Ickern damit zu den Nominierten beim Deutschen Nachbarschaftspreis. © Volker Engel

Auch 2018 verleiht die nebenan.de-Stiftung zusammen mit ihren Kooperationspartnern Preise im Gesamtwert von 53.000 Euro an Nachbarschaftsprojekte mit Vorbildcharakter. Die Konkurrenz für den Ickerner Verein ist dabei groß: 104 ausgezeichnete Projekte aus 16 Bundesländern sind für den Preis nominiert. Eine Fachjury prämiert drei Bundessieger, eine Landesjury einen Titelträger in jeden Bundesland. Aus NRW sind ganze neun Bewerber nominiert worden.

Und dann gibt es noch den mit 5000 Euro dotierten Publikumspreis, bei dem alle Menschen im Land per Online-Voting Teil der Jury werden. Noch bis zum 22. August kann abgestimmt werden. Lange Zeit also. Aber ein erster Blick auf die Homepage des Nachbarschaftspreises macht Mut: Am Dienstagabend lag Mein Ickern beim Voting der Publikumsjury mit 174 Stimmen vorn. Aber da ist noch viel Luft nach oben.

Nominiert für das Bürgerpicknick

Nominiert ist Mein Ickern für das Bürgerpicknick. In der Ausschreibung wird das so formuliert: „Gemeinsam mit dem Westfälischen Landestheater veranstaltet Mein Ickern einmal im Jahr das große Ickerner Bürgerpicknick. Rund 800 Bürger aus Ickern kommen dafür auf dem großen Marktplatz zusammen, bringen ihre eigenen Sitzgelegenheiten und Proviant mit und lauschen dem musikalischen Programm des Landestheaters.

Das Picknick mit seinem kostenlosen Open-Air-Konzert, das am 31. August bereits zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit dem WLT stattfindet, ist in jedem Jahr ein Highlight für die Ickerner Bürger. Es bringt Freunde, Bekannte und Nachbarn bei musikalischer Unterhaltung zusammen, stärkt das Miteinander und fördert das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil. „Wir bitten einfach herzlich um Unterstützung“, sagt Marc Frese, Chef von Mein Ickern, auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir sind auf die Teilnahme angesprochen worden und es passte von den Parametern alles“, sagt Frese.

Engagement der Stadtteilvereine ist groß

Dass Mein Ickern zu den Nominierten zähle, „ist eine Bestätigung dafür, dass wir nicht ganz verkehrt liegen mit dem, was wir in Ickern und ganz Castrop-Rauxel treiben“, so Frese, der damit auf das Engagement aller bereits gegründeten und noch in Gründung befindlichen Stadtteilvereine abzielt.

Dabei sehe man die Beteiligung aber auch sportlich unter dem Motto: Dabei sein ist alles. Sollte Mein Ickern tatsächlich zum Gewinner-Kreis zählen, ist völlig klar, was mit dem Geld passiert. „Das stecken wir in die Ickerner Weihnachtsbeleuchtung“, sagt Frese. Könnte zeitlich ja auch hinhauen. Die Botschaft von Bürgermeister Rajko Kravanja aus dem Urlaub lautet: „Schon die Nominierung von ‚Mein Ickern’ ist eine Auszeichnung für die gute Arbeit der Bürgervereine. Hier sieht man, wie viel Potenzial und Ideen in unseren Ortsteilen stecken.“

„Wichtiger Baustein im Gefüge unserer Stadt“

Identifikation mit einer Stadt entstehe vor Ort, in der direkten Nachbarschaft. Stadtteilvereine, unterstreicht Kravanja, seien somit ein wichtiger Baustein im Gefüge unserer Stadt, den er als Bürgermeister von Beginn an intensiv begleite und unterstütze. „Ich wünsche mir, dass alle helfen und abstimmen“, sagt er.

Auch beim NRW-Preis für besonderes Engagement ist Mein Ickern noch im Rennen. Da werden über zwölf Monate zwölf unterschiedliche Projekte gefördert. Hier winkt die Entscheidung im Dezember dieses Jahres.

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