Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Merklinder warten auf die L 654n

MERKLINDE Veto von Charly Plücker: Der Chef des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, hat keinen Sachstandsbericht zur L 654n auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 15.08.2008
Merklinder warten auf die L 654n

Derzeit wird die Umweltverträglichkeitsstudie für den Entwurf der Ortsumgehung Merklinde erstellt.

"Es gibt da nichts Neues zu vermelden", betont Plücker. Und widerspricht damit der Ankündigung von Stadtentwickler Martin Oldengott beim Stadtteilgespräch am Dienstagabend in Merklinde, interessierte Bürger sollten sich den Termin am 4. September vormerken.Brennendes Interesse an der Umgehungstraße

Angesichts der Meldung, dass der Müllentsorger Remondis seinen Müllumschlag an der Dieselstraße von 100 auf 369 Tonnen täglich erhöhen darf, sind die Merklinder brennend daran interessiert, wann die Ortsumgehung realisiert wird, um den erwarteten zusätzlichen Brummi-Verkehr der Gerther Straße aufzunehmen. Im vergangenen Jahr hatte Landesverkehrsminister Oliver Wittke von einem Zeitrahmen bis 2015 gesprochen - sowohl was die Merklinder, als auch die Schweriner Tangente angeht. Das Merklinder Teilstück von 1,3 km steht allerdings mit 2,3 Mio. auf der Finanzierungsliste des Landesstraßenausbauplans 2007-2011. Maßnahmen, die keine Aussicht auf einen Beginn bis 20011 haben, wurden bei Aufstellung des Ausbauplans nicht berücksichtigt. Die Einstufung der Merklinder Tangente dokomentiert die Absicht des Landes, die Maßnahme zeitnah zu realisieren.Umweltverträglichkeitsstudie wird erstellt

Derzeit wird die Umweltverträglichkeitsstudie erstellt, im nächsten Jahr folgt das Linienbestimmungsverfahren und parallel läuft die Arbeit am Straßenentwurf an. Nach Genehmigung des Entwurfs geht es ans Planfeststellungsverfahren, um Baurecht zu bekommen.

Aussagen zum Baubeginn hält der federführende Landesbetrieb Straßenbau für nicht sinnvoll, weil der planerische Ablauf mit vielen Unwägbarkeiten verbunden ist. Wie in der Vergangenheit könnte es z.B. zu Klagen kommen.

Lesen Sie jetzt