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Neue Ausstellung im Galeriehaus Grosche

CASTROP Marmor, Stein und Eisen ...! Hier endet die Anleihe bei Drafi Deutscher. Im Galeriehaus Grosche brechen diese Materialien nicht, sie entfalten ihre ganze Pracht, zeigen sich von einer ungewohnten Seite. Als Schmuck. Für Hände, Hals und Wohnraum. Eine neue Ausstellung...

von Von Gabriele Regener

, 15.08.2008
Neue Ausstellung im Galeriehaus Grosche

Reiner Kuehn (Mitte), Martin Steinhorst (l.) und Steffen Lang (hinten r.) stellen mit Kersten und Matthias Grosche aus.

Gleich drei Künstler haben Matthias und Kersten Grosche eingeladen, gemeinsam mit ihnen eine ungewöhnliche Ausstellung zu bestücken. Ungewöhnlich, weil die unterschiedlichsten Materialien und Techniken aufeinander treffen. So lässt Martin Steinhorst aus Hanau zur Vernissage am heutigen Nachmittag die Funken sprühen. An seiner Esse schmiedet der Künstler Stahl. Damaszener Stahl, den er selbst verhüttet. Zeigt, wie die typischen Schlieren, die die Klingen so unverwechselbar machen, durch das Falten des Stahls entstehen. Nicht nur Messer, vor allem auch ungewöhnliche Ringe und Broschen entstehen am Feuer.

Kühl mutet dagegen die Kunst des Dorsteners Reiner Kuehn an. Der Steinmetz bevorzugt Marmor, Kalkstein und Diabas (ein Basalt) für seine Kunst. Schalen und Teller sind in der Formgebung aufs Äußerste reduziert, der matte Schliff betont die Zeichnungen der Natur. Auf hohen Stelen stehen dagegen filigran gemeißelte Paare. Filigran, verspielt und etwas barock muten die Schmuckstücke des Saarbrückers Steffen Lang an. Goldgefasste Herzen, Medaillons und winzige Engel für die Kette. Doch der Schmuckgestalter hat auch eine zweite Seite, eine grafische. Und diese zeigt klare Linien, stets aus schwarzem Eisen und Edelstahl komponiert.

Das Ehepaar Grosche setzt mit seinen Werken vor allem auf edle Steine. Aquamarine, Turmaline und ungewöhnliche Bergkristalle haben sie zu exklusiven Schmuckstücken inspiriert. Start für die neue Ausstellung ist am heutigen, hoffentlich lauen Sommerabend ab 17 Uhr. Im Galeriehaus und drumherum. Denn auch der Garten ist in die Ausstellung einbezogen. Die Künstler sind anwesend und geben gern Auskunft über Marmor, Stein und Eisen.

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