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Neues Berufseinstiegsprogramm für Jugendliche

CASTROP-RAUXEL Absage um Absage hat sich Willy-Brandt-Gesamtschüler Marvin von Beerdigungsinstituten allein auf eine Praktikumsanfrage eingehandelt. Wie soll das erst bei der Lehrstellensuche werden?

von Von Julia Grunschel

, 04.08.2008
Neues Berufseinstiegsprogramm für Jugendliche

Hans-Dieter Rüter (3.v.r.), Geschäftsführer der RWE-Jugendstiftung, und Franz Flachs, Vorstand vom Verein move on work! stellten das Programm"Formel Ausbildung Grand Prix" mit einigen Schülern vor.

Über das neue Berufseinstiegs-Programm "Formel Ausbildung Grand Prix" des Vereins move on work! und der RWE-Jugendstiftung hat der 15-Jährige endlich Erfolg gehabt und auf dem Friedhof in Lütgendortmund zur Probe gearbeitet. Marvin gehört zu 230 Schülern, die sich um eine Teilnahme an dem Programm beworben haben. In den Sommerferien konnten sie in der so genannten "Warm up"-Phase zwei- oder mehrtägige Schnupperpraktika in über 58 verschiedenen Berufsbildern machen.200 Unternehmen unterstützen das Projekt

Schon seit einem Jahr bastelt move on work! mit Sitz an der Schulstraße am von 200 Unternehmen unterstützten "Formel Ausbildung Grand Prix", der Achtklässler im Berufsorientierungsprozess anspricht, die die Schule mit einem Hauptschulabschluss verlassen werden. Die RWE Jugendstiftung sponsort das auf zwei Jahre angelegte Programm mit 120 000 Euro. "Ziel ist es, Schüler frühzeitig nach einer Analyse der Neigung und Fähigkeiten praxisnah auf den Weg zum Berufseinstieg zu bringen", erklärt Projektleitern Agnes Szymaszczyk.19 Schulen aus der Region sind beteiligt

Die Fördermittel reichen allerdings nur für 150 Projektteilnehmer. Wer am Ende dabei sein darf, wird nun nach den Schnupperpraktika auf der Grundlage geführter Gespräche ermittelt. Fest steht aber bereits, dass die Schüler aus 19 Schulen der Region Emscher-Lippe und der Stadt Herne kommen. In Castrop-Rauxel sind die Willy-Brandt-Gesamtschule und die Franz-Hillebrand-Hauptschule beteiligt.

Letztere besucht die 17-jährige Nina. Sie hat ihr "Warm up" in einer Physiotherapie-Praxis von selbst um eine Woche verlängert. Weil sie die Arbeit gern gemacht hat und weil sie eines erkannt hat: "Durch das Programm werden unsere Chancen größer, eine Lehrstelle zu bekommen." Denn, so zeige es die Situation auf dem Arbeitsmarkt immer wieder: Arbeitgeber greifen gern auf engagierte Bewerber zurück, die ihnen bekannt sind.

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