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Parkgebühren für Lehrer sind vom Tisch

Verwaltung sagt Nein

Köln will Lehrer fürs Parken auf Schul-Grundstücken zur Kasse bitten, auch die klammen Kommunen Oberhausen und Duisburg sind an der Sache dran. In Castrop-Rauxel ist das Thema aber abgehakt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Ilse-Marie Schehenkamp

, 19.06.2012
Parkgebühren für Lehrer sind vom Tisch

Lehrer sollen weiterhin nichts fürs Parken an ihrer Schule bezahlen.

Zwar sei die Parkgebühr für Lehrer auch ein Thema im Lenkungskreis Stadtfinanzen gewesen, bestätigt SPD-Parteichef Rajko Kravanja im Gespräch mit unserer Redaktion. Allerdings habe die Verwaltung eine solche Gebühr abgelehnt. Kravanja: „Nicht jede Schule verfügt über ein städtisches Grundstück zum Parken.“Was bedeute, dass eh nur ein Teil der Lehrer hätte zur Kasse gebeten werden können. Kontrollfrage und das Drumherum um Parkausweise seien ein weiterer Ko-Punkt gewesen.

In den Großstädten jedenfalls wird heftig über den Griff ins Portemonnaie der Lehrer gestritten. Vor zwei Jahren hatten die Jusos in Castrop-Rauxel die Parkgebühr für Lehrer ins Spiel gebracht – als Gegenfinanzierung für zwei Ausbildungsplätze. Das hatte die Mutterpartei allerdings deshalb abgelehnt, weil die geschätzten Einnahmen von 30.000 Euro ins große Kassenloch gefallen wären.

 Im Haushaltssanierungsplan drin, über den der Rat am Donnerstag, 21. Juni, befindet, ist allerdings eine Anhebung der Gebühr für die Nutzung der Tiefgarage unterm Rathaus für die städtischen Mitarbeiter. Hier geht’s um 25 statt um 20 Euro im Monat.

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