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Parksünder aufgepasst: Nun muss direkt gezahlt werden

CASTROP-RAUXEL Die orangefarbenen Kärtchen hinter den Wischblättern der falsch abgestellten Autos haben ausgedient. Seit einigen Tagen finden die Parksünder in unserer Stadt stattdessen einen Zettel mit ausführlichen Infos vor. Und vor allem mit der Aufforderung, wenn der Parksünder mit der Verwarnung einverstanden ist, das Knöllchen innerhalb einer Woche zu bezahlen.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 05.08.2008
Parksünder aufgepasst: Nun muss direkt gezahlt werden

Neue Knöllchen.

„Wir halten das für eine kundenfreundliche Lösung“, sagt Ordnungsamtschef Manfred Koert.  Er rechnet damit, dass sich durch die neue Lösung eine Menge an Portokosten sparen lässt. Übers Jahr gibt es rund 26 000 Verwarnungen für Falschparker. Etwa die Hälfte der Bürger, sagt Koert, zahle prompt. 13 000 Anhörungsbögen weniger zu verschicken, zahle sich sicherlich aus.

Kosten der Umstellung: 30 000 Euro

Möglich machen das neue Verfahren eine neue Software und neue Schreibgeräte mit einem kleinen Drucker als Handwerkszeug für neun Mitarbeiter, die bei der Kontrolle eingesetzt sind. Knapp 30 000 Euro hat das System gekostet, das gleichzeitig den ersten Schritt bedeutet zum „Handyparken“.

Das "Handyparken" kommt Das soll – wie im Oktober vergangenen Jahres schon mal von der Verwaltung angedacht – noch in diesem Jahr möglich gemacht werden. „Dafür brauchten wir die neue Software und die neuen Geräte“, erklärt Koert.

Das „Handyparken“ soll demnächst ausschließlich auf dem Altstadtmarkt ermöglicht werden. Dort kostet das Parken bekanntlich einen Euro pro Stunde, alle anderen Parkmöglichkeiten in der Altstadt sind deutlich billiger. Wie das funktioniert, wird die Stadt natürlich vorher genau erklären. 

Ein paar Parkuhr-Veteranen bleiben Auch angesichts dieser Modernisierung wird sich an den alten Parkuhr-Veteranen wie am Biesenkamp nichts ändern. „Solange wir dort keine nennenswerten Betriebsausfälle haben, sehen wir dafür keine Notwendigkeit“, sagt Koert.

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