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Petra Glöß aus Finnland zurückgekehrt

Partnerstadt Kuopio

Vier Tage war die Erste Beigeordnete Petra Glöß in der finnischen Partnerstadt Kuopio zu Besuch und berichtet von einem neuen Wohngebiet auf mehreren Inseln, das die Stadt gerade erschlossen habe.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle

, 16.08.2010

"Vertreter aus allen Partnerstädten, darunter Gera, Minneapolis und Opole (Oppeln), waren eingeladen. Man wollte das neue Gesicht von Kuopio präsentieren, an dem derzeit gearbeitet wird", erzählt Petra Glöß. Immerhin entstehe ein Wohngebiet für 20 000 Einwohner.

"Man hat hochwertige Technologiebetriebe angesiedelt und Universitäten zusammengefasst. Deshalb gibt es hohe Einwohnerzuwächse und eine große Dynamik, die bei meinem ersten Besuch vor fünf Jahren so noch nicht absehbar war", schildert Petra Glöß. Inklusive einiger Eingemeindungen rechne man in Kuopio demnächst mit einer Einwohnerzahl von 150 000. Das Konjunkturtief der 90-er Jahre, als Finnland unter dem Zusammenbruch der Sowjetunion litt und auf dem westlichen Markt nicht konkurrenzfähig war, habe man überwunden. "Es gibt jetzt eine enorme Dynamik", stellte Petra Glöß fest.

Gleichwohl stelle die Gefahr der Überalterung auch die finnische Gesellschaft vor Probleme. "Da gibt es in Kuopio ein Interesse an einem Austausch mit Castrop-Rauxel. Und es lohnt sich, diesen zu beginnen", sagt Petra Glöß. Zur Eröffnung des Demenz-Cafés in der alten Schule an der Bodelschwingher Straße will Anfang nächsten Jahres Gäste aus Kuopio einladen. Umgekehrt hofft die Sozialdezernentin, dass der ins Stocken geratene Austausch der Sportjugend wieder in Fluss kommt. Wie sie in Kuopio erfuhr, ist der langjährige Ansprechpartner in Pension gegangen. Es gelte, neue Kontakte zu knüpfen.

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