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Phantasie und Pompons

ICKERN Pompons in die Lüfte schmeißen und im Röckchen nach den neuesten Songs der Popstars zu tanzen, das ist eigentlich gar nicht Melanie Pohls Leidenschaft. Das ist aber nun einmal der Job einer Cheerleaderin.

von Von Tina Hassel

, 03.12.2007

Melanie ist 17 Jahre alt, möchte Polizistin werden, spielt Fußball in der ersten Damenmannschaft der Victoria Habinghorst, geht gerne ins Stadion zum BVB und ist in der DLRG als Lebensretterin aktiv. Eine richtige Sportskanone also.

Helfende Hand

Dennoch trainiert die Gesamtschülerin nun schon seit einem halben Jahr die Cheerleadergruppe der St. Antonius-Gemeinde. 24 Mädels im Alter von sechs bis zwölf Jahren treffen sich seit fünf Jahren jeden Freitag, um die Pompons kräftig zu schütteln und sich immer wieder neue Tänze auszudenken.

Kondition fehlte

Als Birgit Kowalkowski, die die jungen Tänzerinnen bis Anfang des Jahres trainiert hatte, aufhören musste, übernahm Claudia Pohl die aktiven Mädchen, merkte aber rasch, dass ihre Kondition nicht mehr die Beste war.

Und überredete Melanie, ihre Tochter, die Truppe weiter zu trainieren. "Ich habe Kindern schon das Schwimmen beigebracht und bei Victoria zeige ich den kleinen Mädels, wie man Fußball spielt", dachte die sich und: "Dann schaffe ich die neue Herausforderung auch." Auf die helfende Hand ihrer Mutter muss Melanie aber nicht verzichten. Gemeinsam denken sich die beiden Frauen die Choreographien aus und üben die neuen Tanzschritten mit den Kindern. "Man muss einfach viel Phantasie haben", so Claudia Pohl und erzählt von Tänzen mit Einrädern und Regenschirmen.

Kinder sind begeistert

Die zehnjährige Mandy ist begeistert: "Mir macht das Tanzen total viel Spaß und zum Aufwärmen dürfen wir mit Melly immer Fußball spielen." Und Melanie? Die ist stolz auf ihre Schützlinge. "Wir trainieren fleißig und haben schon einige Auftritte auf Geburtstagen oder Pfarrfesten absolviert."

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