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Photovoltaik: Genügend Strom für 1200 Castrop-Rauxeler

CASTROP-RAUXEL Genügend Strom für 1200 Castrop-Rauxeler: Anfangs von Zweiflern belächelt, setzt die Stromproduktion aus Sonnenenergie nachhaltige Zeichen. Fast 1,2 Mio. KW/h standen 2008 unterm Strich zu Buche. Damit können 300 vierköpfige Familien ein ganzes Jahr lang versorgt werden.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 25.01.2009
Photovoltaik: Genügend Strom für 1200 Castrop-Rauxeler

Ulrich Werkle, Vorsitzender des Vereins BürgerSolar.

Zahlen, die Ulrich Werkle, Vorsitzender des Vereins BürgerSolar, am Samstag bei der offiziellen Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem naturwissenschaftlichen Trakt des Adalbert-Stifter-Gymnasiums nannte. 57.000 Euro hat die BürgerSolar ASG GbR dafür geschultert. Mit 21 Gesellschaftern, die mit ihrer Einlage auch für die Vermeidung von über 7,5 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß im Jahr sorgen.

Zunächst habe sich RWE immer ein bisschen geziert, die spezifischen Zahlen bekannt zu machen, so Werkle. Nun aber hat der Erergieversorger, in dessen Netz der Sonnenstrom eingespeist wird, im kommunalen Beirat für erneuerbare Energien die Entwicklung quantifiziert. Demnach gab es in Castrop-Rauxel im November 2007 108 Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 611 KW peak, ein Jahr später 150 Anlagen mit 1298 KW peak. „Mehr als eine Verdoppelung“, unterstrich Werkle zufrieden. Die Einheit "KW peak" beschreibt die Leistung bei maximaler Sonneneinstrahlung.

„Daran sind viele Privatleute beteiligt“, betonte Werkle. Das ist auch die Zielsetzung von BürgerSolar, ohne das von Rot-Grün betriebene städtische Ausbauen von PV-Anlagen schmälern zu wollen. Werkle: „Wir setzen auf bürgerschaftliches Engagement.“ Das hat mächtig Auftrieb: Für die geplante Erweiterung der PV-Anlage auf dem ASG-Dach in diesem Frühjahr gibt es seit Samstagmittag Zusagen für ein Invest in Höhe von 34.500 Euro.  „Rechnet sich für unsere Anleger“, so Werkle, und die Bürger sähen vor ihrer Nase, was mit ihrem Geld passiert.

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