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Profi-Einbrecherbande soll weit verzweigt sein

Prozessauftakt gegen Familienclan

Die Kreispolizei Recklinghausen vermeldete kürzlich erst Erfolgszahlen: die Zahl der Einbrüche deutlich gesunken, die Aufklärungsquote deutlich gestiegen. Eine Profi-Einbrecherbande steht nun in Bochum vor Gericht. Prozessauftakt ist in der kommenden Woche. Das wird ihr zur Last gelegt.

Castrop-Rauxel/Bochum

, 24.03.2018
Profi-Einbrecherbande soll weit verzweigt sein

Acht Einbrüche werden der Tätergruppe zur Last gelegt. Man vermutet, dass sie noch mehr Taten begangen hat. © Bodo Marks/dpa

Nach einer Serie von Wohnungseinbrüchen stehen ab Dienstag, 27. März, fünf mutmaßliche Mitglieder einer Profi-Einbrecherbande in Bochum vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft den laut Anklage zu einer in Europa weit verzweigten Familie gehörenden zwei Frauen (20 und 29) und drei Männern (16, 22 und 24) vor, in der ersten Jahreshälfte 2017 mindestens acht Einbruchs-Coups verübt zu haben – auch in eine Doppelhaushälfte auf Schwerin.

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Die Ermittler gehen davon aus, dass die „Zentrale“ der Täter eine Wohnung in Herten gewesen ist. Von dort aus sollen die Angeklagten ausgeschwärmt sein und in ausgespähten Wohnungen (teils auch von Verstorbenen) Bargeld, Schmuck und Elektroartikel erbeutet haben. Das Diebesgut soll bei Leihhäusern oder illegalen Ankäufern abgesetzt worden sein.

Als mutmaßlicher Kopf der Bande gilt die 29-jährige Angeklagte, die laut Staatsanwaltschaft während der Coups in telefonischem Kontakt zu den ausführenden Tätern gestanden und in einer Art „Geheimsprache“ kommuniziert haben soll.

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