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Refugium für Tiere feierte 10-jähriges Bestehen

Viele Bilder

Es ist ein kleiner Tierpark, das Haus mit seinem Garten an der Hochstraße 39a irgendwo an der Grenze zwischen Castrop und Dorf Rauxel im Schatten des Goldschmieding-Parks. Am Sonntag waren dort nicht nur Esel, Hunde, Katzen, Hühner und Enten – viele Besucher drängten sich auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück: zum Gratulieren.

CASTROP

, 26.06.2017
Refugium für Tiere feierte 10-jähriges Bestehen

Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.

Vor zehn Jahren gründete Elke Balz den Verein „Refugium für Tiere in Not“. Der Tierschutzhof wurde über die Jahre zu einer Begegnungsstätte für Tier und Mensch. „Wir sind kein Tierschutzverein“, so Elke Balz. Tiere seien gleichberechtigte Lebewesen: „Sie haben ein Recht auf Leben und auf artgerechte Haltung.“ Und weil sich in den zehn Jahren herumgesprochen hat, was sich am Rande der Altstadt tut, war es Sonntag richtig voll.

„Hier herrscht so eine herzliche und freundliche Atmosphäre“, sagte Benjamin Schäfer, der sich mit Esther Höft darin einig war. Sie nahmen mit Michael Schoenacker und Timmi, dem Hund, auf einer Bank Platz und genossen die Idylle. Im Wintergarten des privaten Wohnhauses ging es um Wildtiere. Viele Kinder scharten sich um Hiltrud Buddemeier, um zu erfahren, wie man Behausungen für Wildbienen bastelt. Mit Schilfhalmen und Konservendosen war machte die Kreisgruppensprecherin des BUND das vor.

Tierfreundliche Wurst

Auch Ulrike Dittmann hatte sich für den Geburtstag mächtig ins Zeug gelegt. „Ich nähe seit drei Wochen nonstop Taschen“, verriet sie. Ihre Kreationen aus Baumwolle, alten Jeans und veganem Leder fanden guten Absatz. Einen großen Teil ihrer Einnahmen spendet die Hobbyschneiderin regelmäßig an das Refugium. „Das ist es, was uns am Leben erhält“, freut sich Elke Balz. „Wir sind dringend auf die Spenden angewiesen.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Castroper Refugium für Tiere feiert 10. Geburtstag

Es ist ein kleiner Tierpark, das Haus mit seinem Garten an der Hochstraße 39a irgendwo an der Grenze zwischen Castrop und Dorf Rauxel im Schatten des Goldschmieding-Parks. Am Sonntag waren dort nicht nur Esel, Hunde, Katzen, Hühner und Enten. Viele Besucher drängten sich auf dem 3000 Quadratmeter großen Grundstück. Sie gratulierten zum Jubiläum. Vor zehn Jahren gründete Elke Balz den Verein „Refugium für Tiere in Not“. Hier gibt es die Bilder vom Fest.
25.06.2017
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Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Das Refugium für Tiere in Not feierte sein 10-jähriges Bestehen.© Foto: Volker Engel
Schlagworte Castrop-Rauxel

Trotz der Tierliebe mussten die Gäste nicht auf eine Bratwurst verzichten: „Unsere Bratwurst ist tierfreundlich“, sagte Balz, lächelte und erklärte: „Wir benutzen ausdrücklich nicht das Wort ‚vegan‘.“ Die Erfahrung hätte gezeigt, dass sich einige von diesem Verb abschrecken lassen. „Veganes Zeug ess ich nicht!“ laute oft der Kommentar.

Esel als Höhepunkte

Trotz einiger Attraktionen wollten aber anscheinend alles nur eines: die Esel streicheln. Als Höhepunkt der Geburtstagsparty führte Friederike Winkelmann Besucher zusammen mit Esel Malon durch den benachbarten Goldschmieding-Park. Die Zwölfjährige kommt regelmäßig ins Refugium, um die Tiere zu versorgen. Zusammen mit ihrer Freundin macht sie die Gehege sauber oder füttert Hühner. „Ohne die Helfer wäre der Arbeitsaufwand gar nicht zu leisten“, sagte Elke Balz.

Und was bewegte die Refugiumschefin am Tag des Jubiläums am meisten? „Ach, ich habe nur gehofft, dass das Wetter einigermaßen hält“, so Elke Balz. 

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