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Sanierung der St.-Lambertus-Kirche hat begonnen

Sturmschäden beseitigen

Planmäßig sind in dieser Woche die Sanierungsarbeiten am Dach der St.-Lambertus-Kirche in Castrop-Rauxel gestartet. Eineinhalb Jahre nachdem Sturmtief "Niklas" wütete, werden die Schäden nun beseitigt. Wie lange die Arbeiten dauern werden, erklären wir hier. Zudem gibt es ein paar interessante Fakten zu dem Gotteshaus.

CASTROP-RAUXEL

, 22.10.2016

Die Einrüstung läuft seit Donnerstag und soll Ende nächster Woche abgeschlossen sein, wie Heinrich Unger vom Kirchenvorstand auf Anfrage bestätigte. Anschließend starten die Arbeiten an dem über 70 Jahre alten Kupferdach am südlichen Teil des Kirchengebäudes.

„Wir rechnen damit, dass die Instandsetzung ungefähr drei Monate dauern wird“, sagte Unger. Ob der Zeitplan eingehalten werden könne, sei aber auch immer abhängig von den Witterungsverhältnissen. Die Kosten in nicht genannter Höhe werden von der Gemeinde und vom Erzbistum Paderborn übernommen.

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Unmittelbar nach dem Orkan im März 2015 war der Schaden auf mehrere hunderttausend Euro beziffert worden. Versichert war das Bauwerk nicht, was bei Gebäuden dieser Größenordnung aber üblich sei, wie Pastor Winfried Grohsmann seinerzeit erklärte.

Dachdecker hatten das beschädigte Dach des südlichen Hauptschiffes damals zunächst provisorisch repariert. Sie fixierten das Kupferdach mit Holzbohlen und dichteten das Loch ab, das die herausgerissene Dachgaube hinterlassen hatte.

Fakten zur Lambertus-Kirche:

  • Die „neue“ Kirche ist über 126 Jahre alt. Die noch ältere, kleinere Kirche, ist als Nordschiff in das Gebäude integriert.
  • Der Kirchturm ist 60 Meter hoch, das gesamte Gebäude hat eine Länge von 61 Metern. An der Westseite ist die Kirche 22,5 Meter breit, an der Ostseite 29 Meter.
  • Die Kirche besteht aus Ruhrsandstein.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurden nahezu alle Fenster der Kirche durch Bombenangriffe der Alliierten zerstört und die Kirchenbänke durch Granatsplitter beschädigt. 
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