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Spezialist soll Integration fördern

CASTROP-RAUXEL Nach der engagierten Erarbeitung eines Integrationskonzeptes, das im Integrationsrat von allen Parteien begrüßt wurde, kündigte Bürgermeister J. Beisenherz vor dem Stadtrat an: "Wir werden die Integration vorantreiben."

von Von Peter Wulle

, 07.12.2007
Spezialist soll Integration fördern

Hilmar Claus wurde für sein "Ja" zur Moschee gelobt.

Dazu soll, wie im Konzept vorgesehen, eine zusätzliche Stelle für einen Integrationsbeauftragten eingerichtet werden. "Ich habe meine Zweifel, dass diese für eine solche komplexe Spezialaufgabe intern zu besetzen sein wird", bereitete der Bürgermeister die "Sparfüchse" bei CDU, FWI und FDP auf weiter steigende Personalkosten vor. Schon jetzt rechnet die Kämmerin für 2008 mit einem Anstieg der Personalausgaben um 228 520 Euro.

Gerade in die Verbesserung des Zusammenlebens mit den zugewanderten Mitbürgern muss laut Bürgermeister Beisenherz unbedingt investiert werden. "Wer die teilweise offenen, meist verdeckten und verklausulierten Bedenken gegen den geplanten Moscheebau wahrnimmt, weiß, dass wir noch weit von einer integrierten Stadtgesellschaft entfernt sind", sagte Beisenherz und fügte hinzu: "Wir alle müssen sehr wachsam sein bezüglich rechtsradikaler Kräfte, die unter em Deckmantel von 'Pro NRW' oder 'Pro Sonstwas' daher kommen. Schon gar nicht brauchen wir dabei rechtslastige Hilfe von außen - aus Recklinghausen zum Beispiel!"

Ausdrücklich lobte Beisenherz den CDU-Chef Hilmar Claus dafür, dass er sich als Bürgermeisterkandidat und Vorsitzender der zweitgrößten Ratsfraktion hinter den Moscheebau stelle.

                

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